Freitag, 24. Juni 2011

Unter "Beiträge aus der Bevölkerung" gibt es wieder zwei Neue!

Dienstag, 21. Juni 2011

"Eigentor statt Befreiungsschlag!"

So lautet der gewählte Post-Titel!
Wir hoffen, Ihnen gefällt er auch so gut ;)





Uns nicht. Also keine "Netten" ;) .
Und dann soll man es ja lassen...

Aber wir freuen uns über Ihre Vorschläge! Und den schönsten werden wir dann nehmen.

Montag, 20. Juni 2011

Zwei interessante Berichte zum Thema

Krematorium Memmingen:

Krematorium Memmingen spendet 33 500 Euro für verschiedene Projekte in Memmingen

und Krematorium Sinsheim:

Kann ein Sondergebiet auch den Konflikt wegwischen?

Das können wir uns jetzt einfach nicht verkneifen...

Im März hatten wir auf eine Tagung in Osnabrück hingewiesen.
HIER
 
Auf dieser wollte Her Kaiser darüber referieren, wie mit Widerstand in der Öffentlichkeit umgegangen wird.

In Sinsheim wurde der Widerstand durch ein Urteil im Mai bestärkt. Wir posteten den Zeitungsbericht HIER.


Im Juni fand die Tagung in Osnabrück statt. Ohne Herrn Kaiser. Dieser hatte seinen Vortrag kurzfristig abgesagt.

Wir erlauben uns, einen Kommentar aus "Diskutieren Sie mit", welcher darauf eingeht zu posten:

 
Birgit hat gesagt…
Kann sich noch jemand erinnern? Am 06./07. Juni Tagung in Osnabrück: Krematorium - Aktualisierung der VDI Richtlinie. Herr Kaiser wollte einen Vortrag halten zu: " UMGANG MIT ÖFFENTLICHEM WIDERSTAND GEGEN DEN BAU VON KREMATORIEN am Beispiel Sinsheim " Man beachte in der Überschrift den Plural !!! Dies zeugt von ständigem Widerstand deutschlandweit. Es wurde bekannt: Herr Kaiser sagte seinen Vortrag kurzerhand ab und erschien nicht zu dieser Tagung. Ein Schelm wer böses denkt.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Mittwoch, 15. Juni 2011

Hier wollen wir zwei Schreiben zeigen, die als Antwort auf Bürgerfragen gegeben wurden.


Hier die Anfrage:

---------- Von: xy

 Gesendet: Freitag, 18. März 2011 12:38:54 An: xyzBetreff: Krematorium Kissing Diese Nachricht wurde automatisch von einer Regel weitergeleitet.

Sehr geehrte Frau xyz,
ich bin vor Jahren extra auf das "Land" gezogen, habe aufgehört zu rauchen, baute bisher mein eigenes Gemüse an und soll mich nun mit der Ansiedelung eines Krematoriums in Kissing abfinden.
Als Bürgerin von Kissing habe ich bezüglich des Krematoriums einige Fragen, da die gesetzlichen Vorgaben bereits 14 Jahre alt und äußerst lasch sind.
Ich hoffe, dass Sie mir meine Fragen beantworten können:
1. Sind Sie die zuständige Behörde, die für die Überprüfung und die Überwachung des Krematoriums in Kissing verantwortlich zeichnet.
2. Welche Erfahrungen haben Sie darin?
3. Fallen noch weitere Krematorien in Ihren Zuständigkeitsbereich?
4. Werden noch andere Krematorien durch Sie überwacht?
5. Wie wird das Krematorium und dessen Emissionen überwacht und kontrolliert?
6. In welchem Zeitrahmen wird das Krematorium überwacht und kontrolliert?
7. Wird der Bypass-Betrieb ständig und nichtlöschbar protokolliert?
8. Von wem wird der Bypass-Betrieb kontrolliert?
9. Existieren neben den gesetzlichen (§ 27 BImSchG) noch weitere Auflagen für den Betreiber, z.B. Anzahl von Betriebsstunden?
10. Wie wird der Sondermüll behandelt? (Lagerung, Verpackung, Verladung, Transport)
11. Ist das Erdreich gesichert für den Fall, dass Sondermüll entweicht?
12. Wie ist der Notfallplan im Fall eines Brands? Ein Gaslagerbetrieb ist der direkt angrenzende Nachbar.
Ich bedanke mich und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Die als E-mail gestellte Anfrage wurde sehr unorthodox beantwortet.




Sehr geehrte xy,
nach Rücksprache mit dem staatlichen Abfallrecht und dem Bauordnungsamt im Landratsamt möchte ich Ihnen folgende Antworten übermitteln:
1. Sind Sie die zuständige Behörde, die für die Überprüfung und die Überwachung des Krematoriums in Kissing verantwortlich zeichnet.
Ja, bezüglich der 27. Bundes-Immissionsschutzverordnung. Bezüglich des Vollzuges des Baugenehmigungsbescheides ist das Sachgebiet 41 im Landratsamt und hier Hr. Rieber Ansprechpartner.
2. Welche Erfahrungen haben Sie darin?
Mehr als genug.
3. Fallen noch weitere Krematorien in Ihren Zuständigkeitsbereich?
Nein.
4. Werden noch andere Krematorien durch Sie überwacht?
Nein.
5. Wie wird das Krematorium und dessen Emissionen überwacht und kontrolliert?
Entsprechend den Vorgaben der 27. Bundes-Immissionsschutzverordnung (27. BImSchV - Verordnung über Anlage zur Feuerbestattung)
6. In welchem Zeitrahmen wird das Krematorium überwacht und kontrolliert?
Entsprechend den Vorgaben der 27. BImSchV
7. Wird der Bypass-Betrieb ständig und nichtlöschbar protokolliert?
Ja.
8. Von wem wird der Bypass-Betrieb kontrolliert?
Messwertrechner und Behörde.
9. Existieren neben den gesetzlichen (§ 27 BImSchG) noch weitere Auflagen für den Betreiber, z.B. Anzahl von Betriebsstunden?
Nein.
10. Wie wird der Sondermüll behandelt? (Lagerung, Verpackung, Verladung, Transport)
Die Filterstäube werden entsprechend der Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetztes entsorgt.
11. Ist das Erdreich gesichert für den Fall, dass Sondermüll entweicht?
Hier weis ich leider nicht, was Sie meinen.
12. Wie ist der Notfallplan im Fall eines Brands? Ein Gaslagerbetrieb ist der direkt angrenzende Nachbar.
Entsprechend der Vorgaben zum Brandschutz in der bayerischen Bauordnung.
Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
xxxUmweltschutzingenieur__________________________
Landratsamt Aíchach-Friedberg
Sachgebiet 60
Münchner Straße 9
86551 Aichach
Telefon: 08251-92148
Telefax: 08251-9230148
e-mail: xxx




______________________________________________________________________________


Auf diese etwas eigene Art eines Antwortschreibens seitens eines Landratsamtes wurde nochmals nachgefragt. 

Hier die Antwort:





Ja, das macht doch Lust darauf, seinem Landratsamt Fragen zu stellen, oder ?

Vor allem weil die Antworten sehr beruhigend und kompetent erscheinen ;)

Dienstag, 7. Juni 2011

Liebe Leser,

seit einigen Wochen sind wir keine Leser der FA mehr.
Aus diesem Grund sind wir nicht mehr auf dem laufenden, was Leserbriefe und Berichte angeht.
Wenn Sie Ihren Leserbrief vermissen, oder einen Zeitungsbericht zu den Themen,
würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen als jpeg oder pdf-Datei zukommen lassen würden, oder uns darauf verweisen, dass dieser online abrufbar ist.

Vielen Dank,
Ihre BI 2
{die ihren Namen nicht ändern wird und nicht gegen alles ist, nur gegen das Vergiften ;) }

Mahnwache 09.06.2011

Am kommenden Donnerstag werden wir uns wieder anlässlich der Gemeinderatssitzung ab 19:00h vor dem Rathaus zur Mahnwache versammeln.
Sie sind herzlich dazu eingeladen und können wenn Sie mögen der anschließenden Gemeinderatssitzung ab 19:30h beiwohnen.

Montag, 6. Juni 2011

Ja, so kann das gehen, wenn aus dem "Dunstkreis" der BI 2 Kontakt zum LRA aufgenommen wird.
Dann wird aus einer höflichen Anfrage gleich eine Beschwerde gemacht  ;)

...
Betreff: Asphaltmischanlage Kissing

Sehr geehrter Herr XXX,

Herr Alfred Schatz war so freundlich, mir Ihren Kontakt bezüglich meiner Fragen zu einer Asphaltmischanlage mit Ihrem Aktenzeichen xxxxxx zu geben.

Ich bin informiert, dass die Baugenehmigung 2009 durch die Gemeinde Kissing erteilt wurde, jedoch von der Fa. Klaus bis zum heutigen Tag nicht in Anspruch genommen worden ist.

Dazu hätte ich folgende Fragen:
Diese Anlagen bedürfen einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung nach dem BImSchG. Wurde diese Genehmigung bereits durch Sie erteilt?
Sollte diese Anlage errichtet werden, existieren hierzu Auflagen, die uns Kissinger vor den möglichen toxischen Giftstoffen schützt? Wenn ja, welche Auflagen und wer kontrolliert diese?
Nach einem Bericht des Umweltbundesamtes stoßen diese Anlagen Schadstoffe aus wie CO und PAH. Diese Stoffe führen zur bodennahen Ozon-Bildung, sind teilweise karzinogen, mutagen
und hormonell wirksam und teilweise schwer abbaubar.

Desweiteren existiert ein Gerücht in Kissing, dass diese Asphaltmischanlage geändert wird/wurde in eine Asphaltrecyclinganlage für Straßenabfälle, ist dies zutreffend?
Fallen diese Anlagen gleichfalls unter das BImSchG?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre kompetente Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

...

Kopie der Anfrage-Mail






ANTWORT:



Naja, da sind wir jetzt schon sehr beruhigt, dass die zuständigen Sachbearbeiter die Auflagen überwachen.

..

Bahnstrecke Augsburg-München Jetzt wird's endlich viergleisig

Seit Montag Morgen, 4.30 Uhr, geht es auf der Bahnstrecke Augsburg-München viergleisig voran. Die letzten Arbeiten liefen bis Sonntag. Dann war der Lückenschluss zwischen Mering und dem oberbayerischen Althegnenberg vollzogen.
Stand: 06.06.2011
Bahngleise | picture-alliance/dpa Insgesamt 13 Jahre hat der Ausbau gedauert, seit 1998 in Kissing der Spatenstich gesetzt worden war. Die 61 Kilometer lange Strecke zwischen Augsburg und München zählt zu den meist befahrenen Strecken Deutschlands - was den Regional-, den Fern- und den Güterverkehr anbelangt. 350 Züge rollen hier pro Tag durch, allein 9.000 Pendler sind auf der Strecke unterwegs.

Geldmangel hat Bauarbeiten in die Länge gezogen

Der Ausbau war überfällig, doch weil unter dem laufenden Rad gebaut wurde, wie die Bahnleute sagen, und immer wieder auch das Geld knapp wurde, waren Verzögerungen vorprogrammiert. An die 620 Millionen Euro hat das Projekt nun gekostet. Die Fahrgäste erhoffen sich von der Viergleisigkeit jetzt mehr Züge, weniger Verspätungen und eine Fahrzeit auf der Strecke Augsburg-München von unter 30 Minuten.

Quelle: BR online

Montag, 30. Mai 2011

Sinsheim macht es vor...

Sinsheim: Kein Krematorium im Bebauungsplangebiet "Oberer Renngrund"

Datum:  26.05.2011
Kurzbeschreibung:  Pressemitteilung vom 26.05.2011
Mit einem soeben den Beteiligten zugestellten Urteil hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe eine Klage gegen die aufgrund von Nachbarwidersprüchen erfolgte Aufhebung einer der Klägerin erteilten Baugenehmigung zur Errichtung eines Krematoriums im Gewerbegebiet „Oberer Renngrund“ in Sinsheim Reihen abgewiesen.
 
Das Verwaltungsgericht führte aus, ein Krematorium sei in einem Gewerbegebiet bauplanungsrechtlich nicht allgemein zulässig. Es handele sich bei einer solchen Einrichtung zwar um einen Gewerbebetrieb. Das Bestattungsgesetz des Landes fordere aber für ein Krematorium, auch wenn es nicht über einen Abschiedsraum verfüge, ein würdevolles städtebauliches Umfeld. Im Gegensatz zu Friedhöfen seien Gewerbegebiete nicht durch Stille und Beschaulichkeit, sondern durch werktägliche Geschäftigkeit geprägt. Soll ein Krematorium nicht den für ein Gewerbegebiet typischen Nachteilen oder Belästigungen ausgesetzt sein, müssten andere Betriebe und Anlagen Rücksicht nehmen und die Zulässigkeit der in Gewerbegebieten üblichen werktäglichen Geschäftigkeit wäre grundsätzlich in Frage gestellt. Das Plangebiet „Oberer Renngrund“ weise auch keine Besonderheiten auf, die ausnahmsweise ein Krematorium als gebietsverträglich erscheinen ließen, denn es befänden sich dort bereits ein metallverarbeitender und ein Betrieb, in welchem Honigwein hergestellt und Schnaps abgefüllt werde, und es könnten sich noch verschiedene andere für das Gewerbegebiet typische, aber nach den Vorgaben des Bestattungsgesetzes störende Gewerbe ansiedeln.

Da ein Krematorium störempfindlich und deshalb in dem Gewerbegebiet „Oberer Renngrund“ nicht gebietsverträglich sei, sei es dort auch nicht als Anlage für kulturelle Zwecke ausnahmsweise zulässig. Zudem schließe der Bebauungsplan Anlagen für kulturelle Zwecke ausdrücklich aus. Angesichts dieses vollständigen Ausschlusses könne auch eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, wie sie der nun aufgehobenen Baugenehmigung zu Grunde gelegen habe, nicht erteilt werden.

Das Verwaltungsgericht Karlsruhe sah sich nicht zu einer Prüfung der baurechtlichen Zulässigkeit des Krematoriums im Hinblick auf eine inzwischen beschlossene Änderung des Bebauungsplanes veranlasst, wonach sich die Baugrundstücke in einem Sondergebiet befinden werden, denn die Änderung des Bebauungsplanes sei zum maßgeblichen Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung noch nicht bekanntgemacht worden.


Dieses Urteil vom 4. Mai 2011 (5 K 2976/09) ist nicht rechtskräftig. Die Klägerin kann innerhalb eines Monats die Zulassung der Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim beantragen.

Quelle:  
http://www.justiz-bw.de/servlet/PB/menu/1269121/

Freitag, 27. Mai 2011

Friedberger Allgemeine 28.05.2011

Gemeinderat I

Aufbereitungsanlage ärgert die Räte

Pläne der Firma Klaus sorgen für Unmut in Kissing Von Carmen Schaumann
Der Asphalt, der zum Beispiel durch Straßenerneuerung gewonnen wird, könnte künftig in Kissing in einer Halle wiederaufbereitet werden. Doch die meisten Mitglieder des Gemeinderates sind dagegen.
Foto: Foto: Markus Röck
Kissing Die Pläne der Firma Klaus auf dem Betriebsgelände im Westen Kissings haben für Unmut und lange Diskussionen in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend gesorgt. Die Firma möchte teerhaltiges Material in einer Halle lagern und wiederaufbereiten. Dazu müsste ein 95 Meter breiter Streifen, der jetzt Gewerbegebiet ist, in ein Industriegebiet umgewandelt werden. Dort gelten dann höhere Grenzwerte für Emissionen als im Gewerbegebiet.
In der Sitzung des Gemeinderates sollten eigentlich die eingegangenen Stellungnahmen aus dem Auslegungsverfahren zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan „Betriebsgelände Klaus, Auenstraße 5“ behandelt werden. Doch dazu kam es erst gar nicht. Die Gemeinderäte waren enttäuscht, dass von der Asphaltieranlage im Antrag der Baufirma nur in einem Halbsatz die Rede ist. Man war davon ausgegangen, dass die Firma nur eine Unterkunft für Arbeiter errichten wollte. Nachdem das teerhaltige Überraschungspaket ineinerBauausschusssitzung vergangene Woche entpackt worden war, sitzt nun der Ärger tief bei den Räten. Vor allem Grüne und CSU blocken komplett ab.
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Sie befürchten, dass beim Auffräsen des Materials in der Halle giftige Stoffe freigesetzt werden, wie krebserregende Polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phenole, die in Asphalt vorkommen. Bis in die 1970er-Jahre wurden Straßen mit diesem Material gebaut.
Mischgebiet mit Wohnungen ist in der Nähe
Katrin Müllegger-Steiger (Grüne) forderte, dass der Gemeinderat in einem Antrag formuliert, dass diese Anlage nicht gewollt ist. Die CSU will auf keinen Fall ein Industriegebiet im Gewerbegebiet, schließlich sei ein Mischgebiet mit Wohnungen in der Nähe, so Franz-Xaver Sedlmeyr. Zudem traten zahlreiche Fragen auf: Wie wird das Material in der Halle verarbeitet, gibt es eine Absauganlage für den entstehenden Staub oder eine Filteranlage?
Landschaftsplanerin Maria-Theresia Mayr, die das Verfahren für die Firma begleitet, konnte nicht alle Fragen zur Zufriedenheit der Räte beantworten.
Bürgermeister Manfred Wolf schlug deshalb vor, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen und sich in der Zwischenzeit mit einem Vertreter der Firma Klaus zu treffen, um die Fragen zu klären.
Ein Beschluss mit Zusatz: Industriegebiet ist nicht gewollt
Doch das reichte nicht. Katrin Müllegger-Steiger setzte vehement durch, dass dem Rückstellungsbeschluss noch der Zusatz „Der Gemeinderat wünscht eine Änderung hinsichtlich des Industriegebietes nicht“ beigefügt wird.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Ja, so ist das in Kissing...

Ausschuss

Teerhaltiges Material lagern und aufbereiten

Baufirma will leer stehende Halle an der Kissinger Auenstraße umnutzen. Gremium berät über Bebauungsplanänderung, CSU und Grüne sprechen sich jetzt dagegen aus Von Anton Schlickenrieder
Kissing Als regelrechtes Überraschungspaket erwies sich die Beratung der eingegangenen Stellungnahmen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Betriebsgelände Klaus, Auenstraße 5“ in Kissing. Die Straßenbaufirma will die alte Kantine in ein Übergangswohnheim für Saisonarbeiter umwandeln, aber auch teerhaltiges Material in einer leer stehenden Halle lagern und weiter verarbeiten lassen. Zu diesem Zweck wird ein 95 Meter breiter Streifen bisheriger Gewerbefläche (GE) zu einem Industriegebiet mit reduzierten Emissionen (GIred).
Die Überraschung war nun, dass sich beispielsweise Jörg Bentenrieder und Andreas Offner (CSU) nicht daran erinnern konnten, im Zuge früherer Beratungen schon einmal von dem zweiten Ziel gehört zu haben – und auch bei Wilfried Gilch ging erst bei einem Stichwort „ein Licht auf“, wie er sagte. Das Wohnheim hingegen war allen bewusst. Dieses Verfahren war nötig geworden, weil das Landratsamt es nicht zuließ, per einfachem Baubescheid die neue Nutzung einzurichten.
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„Die Leute sind halt jetzt sensibilisiert“, kommentierte Bürgermeister Manfred Wolf die Tatsche, dass von Ämtern und Behörden praktisch nichts vorgebracht wurde, ein künftiger Bürger Kissings aber gleich per Rechtsanwalt Einwendungen geltend machen ließ. Darum ließ Wolf auch die Landschaftsplanerin Maria-Theresia Mayr jede Anregung genau verlesen, jede Stellungnahme dazu – eineinhalb Stunden vergingen so im Sitzungssaal. Und kommenden Donnerstag wird es im Gemeinderat dasselbe Prozedere noch einmal geben.
Im Ausschuss kündigte sich an, dass CSU und Grüne etwas gegen die Lagerung und Verarbeitung teerhaltigen Straßenaufbruchmaterials haben werden. Und das, obwohl Wolf versicherte, dass gerade die Regelung im Zuge des Bebauungsplans (mit Änderung des Flächennutzungsplans parallel dazu, die ebenfalls behandelt wurde) Vorteile mit sich bringe: „Wir und auch das Landratsamt wissen dann genau, was dort auf dem Betriebsgelände abläuft. Zudem ist ja besser, wenn das Zerkleinern in einer Halle stattfindet. Außerdem darf das Material nicht nass werden.“ Eine Kommune wie Kissing sei auch irgendwann einmal darauf angewiesen, dass es solche Lagerstätten gibt. Und: „Die Firma könnte alles in einem Neubau ablaufen lassen, den wir dann nicht verhindern könnten“, war sich der Bürgermeister mit der Planerin einig.
Die Probleme sind laut Mayr Lärm, mögliche Staubemissionen und die Tatsache, dass bituminöses Material polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthält. Bis in die 70er-Jahre hinein wurde Asphalt in die Straßen und Wege eingebaut, der mehr PAK enthielt als jetzt zulässig. Der Grenzwert liegt heute bei insgesamt 25 Milligramm je Kilogramm Feststoff.
Je nachdem, wie hoch der Anteil an Teer und Pech ist, müssen bei der Weiterverarbeitung unterschiedliche Wege gegangen werden. Manches kann vor Ort unter einer wasserdichten Schicht gleich wieder in den Untergrund eingebaut werden, anderes muss gemischt, wieder anderes zerkleinert, veredelt und ungeeignetes Material muss deponiert werden. Der Gesetzgeber schreibt nicht nur das Vorgehen genau vor, sondern auch die Dokumentation. Emissionen werden nach der „Technischen Anleitung Luft“ beurteilt und, falls nötig, mit Auflagen eingegrenzt. Das alles bewog die SPD-Mehrheit (5:3) im Ausschuss, an der Planung festzuhalten. Das letzte Wort hat allerdings der Gemeinderat, bei dem die Fraktionen jetzt gefordert sind. Wolf betonte aber auch: „Das ist nicht die Asphaltmischanlage, die wir vor einiger Zeit genehmigen mussten. Die liegt etwa einen Kilometer weiter nördlich.“ »Aufgefallen Seite 1

Dienstag, 17. Mai 2011

Liebe Leser und Kommentatoren,


wir blocken nicht gerne Kommentare.

Und wir können die Wut von vielen, die sich in ihren Kommentaren Luft 
machen, gut verstehen!

Ehrlicherweise müssen wir gestehen, dass wir Kommentare auch nicht 
blocken, weil wir die Personen, um die es darin geht, schonen möchten!

Aaaaber...


...an diesen Personen hängen Menschen dran, die nichts dafür können!

Und als Eltern wollen wir gerade die Kinder dieser Personen nicht all 
den Dingen aussetzen, die zum Teil kommentiert werden.
Wir haben hier eine gewisse Verantwortung den Kindern dieser Personen 
gegenüber.

Also bitte nur das schreiben, was moralisch vertretbar ist, im Hinblick 
auf die Angehörigen, denn die können nichts für die Auseinandersetzung.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Ihre BI 2

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kommentarfunktion

Liebe Leser,

es wurde schon öfters angefragt, ob man die Kommentarfunktion so einstellen kann, dass die Neuesten als erstes erscheinen. Leider ist das auf dieser Plattform nicht möglich.
Unter dem Post "Diskutieren Sie mit", sind mittlerweile schon einige hundert Kommentare. Um die aktuellesten lesen zu können, müssen Sie ganz nach unten scrollen und dort dann auf "Neueste" klicken.
An der rechten Sidebar auf dieser Seite haben wir einen Link eingerichtet, mit dem Sie direkt zu dem Diskutieren Post gelangen.
Dies ist etwas umständlich, doch leider nicht von uns beeinflussbar.

Der Stand in Sachen Krematorium:

Das Verwaltungsgericht hat weitere Informationen angefragt.
Wir hoffen nun, dass wir bald eine Aussage vom Gericht bekommen,
ob die Klage zugelassen wird.

Lieben Gruß
Ihre Bürgerinitiative 2

Freitag, 6. Mai 2011

Lebensraum-Kissing e.V.

Der von uns mitgegründete Verein "Lebensraum Kissing e.V." hat jetzt eine Homepage.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch dort besuchen!



 




Mittwoch, 4. Mai 2011

Jetzt hat das Ding einen Namen...

Das in Kissing entstehen sollende Krematorium hat jetzt einen Namen.

"Krematorium am Auenwald"


Ja, haben wir wieder was gelernt!
Es steht am Auenwald.
"Welcher Auenwald?", wird sich manch alteingesessener Kissinger fragen.
Etwa der pietätvolle Baumbewuchs?
Oder soll das tatsächlich das kleine Wäldchen hinter den Bahngleisen in über 200 m Entfernung sein?
Ja, das liegt tatsächlich am Auensee.
Direkt.

Wir haben in einer spontanen Umfrage unter "echten" Kissingern, keinen gefunden, der wusste, dass es einen Auenwald in Kissing gibt.
Und auch kein von uns getestetes Navi konnte damit was anfangen.
Oder Google Maps.
Dort findet sich unter "Kissing Auenwald", nur eine Zahnärztin.
Die heißt Kissing.
In Esslingen.
Am Neckar.
Das liegt da nämlich wirklich.
Also am Neckar.
Und nicht hinter Bahngleisen.
Sondern direkt.


Und das "Krematorium am Auenwald" hat sogar eine eigene Homepage. HIER

Sonntag, 24. April 2011

Also wir von der BI 2 haben kein Problem mit einem Rockkonzert in Kissing! Wir finden schlichtweg den Standort nicht besonders glücklich gewählt, aber dafür können die Jugendlichen nix!!!

Ich denke die wenigsten Kommentatoren stört auch das Konzert an sich, sondern die meisten haben schlichtweg keine Toleranz mehr, einer Entscheidung unseres Bürgermeisters gegenüber.

Aber dennoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die Jugend dafür nichts kann und das die eine tolle Aktion gestartet haben. Die Jugendlichen haben hier viel Herzblut reingesteckt und bekannte Bands nach Kissing geholt.

Daran sollte sich  so manch einer ein Beispiel nehmen ;)

Wir wünschen der Altort-Jugend auf jeden Fall viel Erfolg, rockt Kissing und habt Spaß!!!





 <ifr

Donnerstag, 21. April 2011

Rockparty am Krematorium









Ein wirklich würdevoller Platz.
Für ein Kremantorium.

Naja, die baldigen  "Nachbarn" wird Lärm nicht mehr stören...

Dienstag, 12. April 2011

So gehts auch...



...man muss sich nur seiner Verantwortung bewußt werden.

Montag, 11. April 2011

Friedberger Allgemeine

Gemeinderat

Sterben soll teurer werden

Das Gremium berechnet die Bestattungsgebühren neu. Es droht eine kräftige Erhöhung, da die Preise kostendeckend sein müssen Von Carmen Schaumann
Sterben wird in Kissing wohl bald teurer: Die Gebühren für das Bestattungswesen sollen neu berechnet werden. So sollen zum Beispiel die Gebühren für ein Doppelgrab von 1840 Euro auf 2515 Euro erhöht werden.
Foto: Archivfoto: Anton Schlickenrieder
Kissing Sterben wird in Kissing wohl bald teurer: Die Gebühren für das Bestattungswesen werden derzeit neu berechnet. Diese Berechnung muss turnusgemäß gemacht werden, da der Gesetzgeber vorschreibt, dass die Gebühren kostendeckend sein sollen. Roberto Rauscher, der Vertreter einer Kommunalberatungsfirma, stellte in der jüngsten Sitzung nun seine Kalkulation für den Kissinger Friedhof vor. Es droht eine kräftige Erhöhung.
Laut Kalkulation würden die Gebühren wie folgt ansteigen:
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Einzelgrab mit einer möglichen Zweierbelegung 1258 statt bislang 1220 Euro.
Doppelgrab mit möglicher Viererbelegung 2515 statt 1840 Euro.
Dreiergrab mit einer möglichen sechsfach Belegung 3378 statt 2450 Euro. Diese Gräber haben alle eine Nutzungsdauer von 20 Jahren.
Urnengrab 407 statt 355 Euro.
Urnennische 456 statt 400 Euro. Die Urnengräber haben eine Nutzungsdauer von zehn Jahren.
Leichenhaus Die Gebühr für die Nutzung könnte von 250 auf 428 Euro ansteigen.
Doch die Mitglieder des Gemeinderates sind sich noch unschlüssig über die Erhöhung der Gebühren. Angesichts der Kalkulation sagte Gemeinderat Georg Lechner (parteilos/FWG-Fraktion): „Die Leute trauen sich bald nicht mehr zu sterben, wenn das so teuer wird.“ Zudem stand zur Diskussion, ob die Gebühr für die Leichenhalle nicht gestaffelt werden könne, schließlich brauche zum Beispiel eine Urne im Gegensatz zu einer Leiche im Sarg keine Kühlung.
Mesner Oliver Kosel (CSU) hielt die Staffelung für eine gute Idee. Denn momentan würden viele die Gebühr von aktuell 250 Euro, die im Jahr 2004 eingeführt worden war, umgehen. „Rund zwei Drittel der Urnen kommen mittlerweile vom Bestatter direkt zum Grab, seit es 250 Euro kostet, die Aussegnungshalle zu nutzen.“
Bürgermeister Wolf schlug vor, eine allgemeine Friedhofsgebühr zu erheben, die die Nutzung der Aussegnungshalle beinhaltet. Zu einem Ergebnis ist der Rat in der jüngsten Sitzung noch nicht gekommen. Angesichts einiger Ungereimtheiten in der Kalkulation soll diese zunächst überarbeitet werden. Der Hauptausschuss wird sich dann diesem Thema erneut annehmen, bevor es wieder im Gemeinderat beraten und gegebenenfalls beschlossen wird.
Neue Urnengräber werden gebaut
Weiteres Friedhofthema in der Sitzung war die Urnenbestattung. Es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung, deshalb wird nun angebaut. Landschaftsarchitektin Julia Zimmer hat ein Modell entworfen, um 47 neue Urnenplätze zu schaffen. Es sieht vor, auf dem alten Teil des Friedhofs zwischen den Grabreihen 3 und 4 eine Urnengrabreihe einzufügen. Diesem Vorschlag stimmten alle Räte zu. Der Bau soll schon bald beginnen. Zudem zeigte Julia Zimmer einen Plan mit Erweiterungsmöglichkeiten für weitere 200 Urnengräber im Eingangsbereich des Friedhofs. Im Norden könnte eine rechteckige Fläche für rund 170 stehende und liegende Urnengräber entstehen im Süden ein Rondell für rund 30 Urnenstelen.
Das Rondell solle ebenfalls möglichst zeitnah gebaut werden, sagte Bürgermeister Wolf. „Denn die Urnenbestattungen nehmen dramatisch zu“, so seine Begründung. Die Räte waren damit einverstanden.

Samstag, 9. April 2011

+++Newsticker+++

Beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wurde Klage eingereicht.

Mittwoch, 6. April 2011

Wer hätte das gedacht?

Die BI hat etwas gemeinsam mit Herrn Wolf!?
Ja, denn Herr Wolf ist Gründungsmitglied in einem Verein.
Genau wie die Leutchen von der BI.
Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es!
In beiden Vereinen findet sich das Wort "Lebensraum".
Die BI hat den "Lebensraum Kissing e.V." mitgegründet.
Herr Wolf den "Lebensraum Lechtal e.V.".

Dieser Verein sieht seine Aufgaben in


  • Umweltbildung
  • Naturbezogene Erholung  
  • Biotopverbund
  • Nachhaltige Landnutzung


Zum Beispiel konzipiert der "Lebensraum Lechtal e.V." gerade einen Naturerlebnispfad  für den Weitmannsee. Ohne belehrende Schilder. Sondern mit Natur-Erlebnisangeboten.
Wir finden dass eine tolle Sache!

Wie hat Herr Wolf denn seinen Vereinsmitgliedern erklärt, dass in Kissing ein Krematorium gebaut wird?
Nahe Auensee und Lech?
Wahrscheinlich genau wie uns.
Nämlich, dass das alles überhaupt nicht schädlich ist.
Weder für die Umwelt noch für die Menschen.
Vielleicht sollte sich die Gemeinde Kissing aber überlegen, am Krematorium ein belehrendes Schild aufzustellen?
Bevor noch einer auf die Idee kommt, sich selber schlau zu machen und das recherchieren anfängt...
Auf dem Schild kann dann jeder nachlesen, wie toll das Krematorium ist. Und  überhaupt keine Quecksilber- und Dioxinschleuder!
Und wenn man es dann noch grün anmalt, ist man sowieso auf der richtigen Seite.
Denn was grün ist, kann ja gar nicht umweltschädlich sein.
Und vielleicht kann man den Schornstein, bevor er aufgestellt wird, noch von Kindergartenkindern hübsch anmalen lassen?
Dann ist das Krematorium so richtig schön umweltbewusst und familienfreundlich!
So wie Kissing!

Dienstag, 29. März 2011

Investigativer Journalismus

(von lat.: „investigare“; zu dt.: „aufspüren, genauestens untersuchen“) bezeichnet eine Form des Journalismus. Der Veröffentlichung geht dabei eine langwierige, genaue und umfassende Recherche voraus. Quelle: Wikipedia





Mittwoch, 23. März 2011

Weiter gehts...

Nein, wir haben nicht den Mut verloren!
Aber manchmal bekommt man hier auf dem Blog Aussagen zu lesen, die einen innehalten lassen. Durchschnaufen.
Diese Auszeit habe ich mir einfach mal genommen.
Doch nun geht es weiter!
Die Dinge sind am laufen, wir sind weiterhin dran.

Freitag, 18. März 2011

Ausgleichsfläche

Wenn eine Naturschutzzone oder Biotop, bebaut werden soll, muss eine Ausgleichsfläche gestellt werden.

Hier Fotos von der neuen Ausgleichsfläche, für das stark bebaumte Grundstück, auf dem das Krematorium gebaut werden soll.


Donnerstag, 17. März 2011

....super Technologien, bis man es besser weiß...

Da Herr Kaiser sich offenbar dazu genötigt fühlt, auf dem Blog Kissinger Bürger zu kommentieren, wollen wir hierauf nun doch reagieren.

Herr Kaiser schaffte es, unseren Bürgermeister und Gemeinderat restlos für seine Sache zu begeistern.

Nun möchten wir kurz auf den Amalgator eingehen:

Herr Kaiser pries vor einigen Jahren diesen Amalgator als das "non plus ultra"  zur reststofffreien Abscheidung und Rückgewinnung von Quecksilber sowie zur katalytischen Zerstörung von Dioxinen und Furanen in Krematorien an. HIER  geht es zu einem pdf von Herrn Kaiser, dass diesen Amalgator beschreibt.

Der Amalgator war super! Besser ging es nicht!
Naja, bis man feststellte, dass dieser Amalgator halt doch nicht das Ei des Kolumbus war.
O-Ton eines Krematoriumbetreibers: "Den Amalgator haben wir schon lange nicht mehr , dass war eine zu große Schweinerei"

Und jetzt preist man das Festbettverfahren an.
Auszug aus einem gestrigen Kommentar von Herrn Kaiser:

...Aktivkohle im Flugstrom- oder Festbettverfahren sind anerkannte Technologien.....

Das neue Ei des Kolumbous?
Bis man feststellt, dass das auch wieder nix war?

Wir haben uns erlaubt, eine Seite von Dernekamp zu kopieren und hier einzufügen.
Der Text ist etwas länger, doch es lohnt sich!
Wem dies nicht die Augen öffnet, der will nicht sehen...


Der Umwelt- und Gesundheitsschutz muss vertraglich abgesichert werden.

[Verfasst durch den vom IDU-Vorstand einberufenen techn. Beirat: Medding, Große-Perdekamp und Wang]
Interessengemeinschaft Dernekämper Unternehmen GbR aus Dülmen
Die am Informationsabend durch den Mitbetreiber Herrn Kaiser vorgestellte Filtertechnik ist nicht ausreichend und veraltet, sowie Teile seiner Aussagen waren mehr als unzutreffend.
  1. Die vorgesehenen Aktivkohle-Festbettfilter sind nicht mehr Stand der Technik, unter anderem dadurch, dass der Austausch des Filtermediums nur einmal jährlich pauschal erfolgt und bereits durch eine Fehlbedienung oder –funktion schon am ersten Betriebstag gebrauchsuntüchtig werden kann, ohne dass es jemand bemerkt. Bei moderneren Anlagen wird das Flugstromverfahren eingesetzt. Hier erfolgt täglich ein Austausch von unbrauchbar gewordenen Additiven nach den Benutzungsparametern.
  2. Die Behauptung, dass zusätzliche Grenzwerte rechtlich nicht durchsetzbar und nicht zumutbar wären, widerlegt das Beispiel des neuen Krematoriums in Siegen und wird auch an anderen Standorten praktiziert.
  3. Die am Infoabend durch Herrn Kaiser aufgestellte Behauptung die auch auf der Homepage vom Betreiber des Krematoriums Birkengrund (www.im.birkengrund.de) noch mal nachgelesen werden kann, zitieren wir wie folgt: "Die 27. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (27. BimSchV) ist die strengste Verordnung für Krematorien weltweit", verschweigt, dass staatliche Umweltämter zusätzliche Grenzwerte für Schadstoffimmissionen für dringend erforderlich halten und festlegen, sowie diese überwacht wissen wollen, weil eben die 27. BimSchV nicht ausreichend ist. Zitate der zuständigen Personen der Umweltämter Münster und Siegen.

    Ansprechpartner:
    Staatl. Umweltamt Münster Herr Patzer (Tel. 0251 2375 191),
    Staatl. Umweltamt Siegen Herr Messmann (Tel. 0271 585 264) oder
    Herr Neumann (Tel. 0271 585 261)
  4. Auch die Aussage von Herrn Kaiser, es gäbe keine kontinuierliche Messung für Quecksilber im Abgasstrom, zeugt entweder von Unwissenheit oder ist eine weitere Täuschung. Nur ein Beispiel: MERCEM: Quecksilber-Analysator zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung des Gesamtquecksilbers an Verbrennungsanlagen gem. 17. BimSchV (www.sick-maihak.de)
  5. Auch können wir uns ganz genau daran erinnern, dass seitens Herrn Kaiser die Behauptung aufgestellt wurde, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen kein Problem darstellen, da die meisten Verstorbenen Gebissträger sind, verwundert uns weiter. Denn wenn das Quecksilber kein Problem ist, verstehen wir nicht, warum die Fa. Metall-Technik - vertreten durch Herrn Kaiser und die Vermeulen Produkt Engineering – eine Vorrichtung zur Abscheidung von Quecksilber, welche Amalgator heißt, sich patentrechtlich schützen lassen hat. (www.amalgator.de ) und die an dem Infoabend nicht mit einer Silbe erwähnt wurde. Dass eine solche Technik auch in den neuesten Veröffentlichungen der Fa. Metall-Technik keine Erwähnung findet, lässt viel Raum für Spekulationen. Ersten Recherchen nach, ist dieses Verfahren doch noch nicht so ausgereift, wie es zunächst dargestellt wird. Zitat Herr Rehlein u. Herr Schneider vom Krematorium Kempten (Tel. 0831 9606670): „Den Amalgator haben wir schon lange nicht mehr , dass war eine zu große Schweinerei“. Der Amalgator war etwa 5 Jahre im Einsatz und wurde vor ca. 3 Jahren entfernt. Dass jedoch das aus dem Amalgam stammende Quecksilber Umwelt- und Gesundheitsprobleme bereitet, kann in tausenden von Publikationen nachgelesen werden.
  6. Aufgrund Vorgenanntem vermuten wir in Bezug auf die Technik eine mangelnde Zuverlässigkeit bei dem zukünftigen Betreiber. Hieraus resultierend fürchten wir einen jahrelangen Streit um versagende Filter und eine damit verbundene starke Gesundheitsbelastung, vergleichbar mit den sicherlich der Stadt bekannten Schäden durch Versagen von Eisenstaubfiltern bei den Anliegern „An der Eisenhütte“. Nur mit dem Unterschied, dass man diese Schäden visuell wahrnehmen kann und anschließend reparieren kann. Gesundheitsschäden durch Quecksilber werden erst spät wahrgenommen und sind nicht mehr reparabel.
[Anm.: Kursive Absätze sind Zitate aus Pressemitteilung (PM003/05) des Bund Naturschutz in Byern e.V.]
Nur wenn umfangreiche zusätzliche Auflagen erfolgen, die in einem privatrechtlichen Vertrag zwischen Stadt und Betreiberfirma festgeschrieben werden, könnte an einem anderen Standort, der weiter entfernt von Bebauungen sowie dem Arbeits- und Lebensbereich von Menschen liegt, den Bedenken der betroffenen Anlieger zumindest teilweise Rechnung getragen werden.

Toll, was wir uns hier nach Kissing geholt haben!
Oder was uns geholt wurde!

Quellenhinweis: http://www.dernekamp.de; Original HIER einsehbar

Dienstag, 15. März 2011

Seid dabei!

Der Mann hinter den Kulissen



Gregor Kaiser. 
Der Mann, der hinter den Krematorien der Metal-Technik GmbH steht.
Hier und in Sinsheim.
Und andernorts...

Ja...
Wie geht man um mit einem wütenden Mob?
Menschen, die sich ihren Heimatort nicht verseuchen lassen wollen?
Menschen, die entäuscht sind von ihren Politikern?
Menschen, die sich wehren gegen Ignoranz?
Menschen, die übergangen wurden?

Da gibt es jetzt schon Schulungen.
Anstatt das Verhalten zu ändern, 
wird beigebracht, wie man diese Menschen ruhig hält.
Wie man sie professionell ignoriert.
Ist das der richtige Ansatz?

Oder sollte man zu seinen Fehlern stehen?
Sie regulieren?
Einstehen für seine Bürger?
Den Willen der Bürger ernst nehmen?

Da ist es wohl bequemer, sich schulen zu lassen in Ignoranz und Umgang mit Wutbürgern.

Armes Deutschland.

Sonntag, 6. März 2011

Liebe Leser,

es kommen immer wieder die Argumente, Kissing hätte doch die Belastung durch die B 2, das Chemiewerk etc.
All diese Probleme sind uns bekannt,doch momentan geht es der BI primär um ein weiteres, noch nicht erbautes Problem.
Wir haben aber vor, uns mit unserem Verein auch in Zukunft für Kissing einzusetzen und Missstände zu verbessern.
Sie können sich mit Ihren Vorschlägen an Vereinsmitglieder wenden, damit diese Themen im Verein zur Sprache kommen. Den Link zum Verein finden Sie in der obigen Tableiste unter "Homepage + Lebensraum Kissing e.V.".

Krema Song

,

Wir habe eine neue Rubrik, oben in der Tableiste eröffnet: "Beiträge aus der Bevölkerung".
Darin zeigen wir Beiträge von Kissingern, die uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden.

Dienstag, 1. März 2011

Liebe Leser,

es freut uns sehr, dass so viele Anfragen kommen, wie man uns unterstützen kann!
In der Tableiste oben, auf dieser Seite finden Sie den Register "Homepage + Lebensraum Kissing e.V.".
Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie auf eine extra Seite, dort können Sie einmal auf die Haupseite unserer offiziellen Homepage gelangen, oder direkt auf die Unterseite des "Lebensraum" (das Bild mit dem Baum).
Hier finden Sie alle Informationen, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können.
Vielen, vielen Dank dafür,
Ihre BI 2

Dienstag, 22. Februar 2011

.

Aufgrund von Anfragen, teilen wir mit, dass Gemeinderatsmitglieder sich vertaulich an uns wenden können.
Wir werden Gemeinderatsmitgliedern bei Anfrage unter

kissinger-sagen-nein@web.de

eine gesonderte E-Mail Adresse zukommen lassen und dies natürlich nicht veröffentlichen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Man kann gegen ein Krematorium in Kissing sein,
man kann dem gegenüber gleichgültig sein.
Aber dafür kann man doch nicht sein.
Aus welchen Gründen?
Und so entschieden?
Welche Vorteile bringt ein Krematorium gegenüber anderen Gewerbebetrieben?
Sind die Befürworter wirklich für das Krematorium?
Oder schlicht "königstreu", obrigkeitshörig?

Heute auf dem Rathausplatz!



Die Damen und Herren Gemeinderäte haben die ursprünglich für heute angesetzte Sitzung wegen mangelnder Tagesordnungspunkte abgesagt.
Wir werden trotzdem heute auf dem Rathausplatz demonstrieren.
Außer einer Kundgebung mit PowerPoint Präsentation, wird es die Möglichkeit geben, dass jeder anwesende Demonstrant ein Rederecht über Mikrofon wahrnehmen kann. Wenn technisch alles klappt, wird  auch für musikalische Unterhaltung gesorgt ;)
Wir freuen uns auf Euch!

Montag, 14. Februar 2011

Kommentare

Liebe Leser,

in den letzten Tagen wurde ich vermehrt darauf angesprochen, dass Kommentare nicht veröffentlicht wurden.
Sollten Sie Ihren Kommentar ebenfalls nicht finden, schicken Sie mir bitte den Kommentar als Mail an
kissinger-sagen-nein@web.de
Ich werde ihn dann selber einstellen mit Ihrem Namen oder Pseudonym.
Wenn Sie dies nicht möchten, probieren Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
Ich habe "blogger" eine Anfrage gesendet, warum Kommentare in meinem Dashboard nicht erscheinen, warte hier aber noch auf Antwort.
Verzeihen Sie bitte diesen Umstand, ich hoffe dies über "blogger" bald beheben zu können.

Ooookay...
"blogger" schreibt, dass manche Browser ab und an ein Problem mit "blogger" zeigen (wohl aber nicht ständig ;P),  zudem sollte man Drittanbieter Cookies erlauben und wenn das alles nicht hilft den Cookie-Cache leeren. Offenbar habe ich keine Möglichkeit darauf einzuwirken, da ich bereits alle Einstellungen hier auf "akzeptieren" gestellt habe.
Hmmm, klingt sehr aufwendig.
Eventuell haben Sie die Möglichkeit von einem anderen PC aus in diesen Blog zu kommen. Oft sind Firmen-PC's stark gesichert.

Falls weiterhin Probleme mit dem kommentieren auftreten, schicken Sie mir eine Info.
Falls jemand "blogger"- oder PC-Profi ist und eine Lösung für dieses Problem kennt, wäre ich für jede Hilfe dankbar!

Selbstverständlich veröffentlichen wir hier alle Kommentare, sofern die Regeln eingehalten wurden.

Samstag, 12. Februar 2011

.

Zu dem Leserbrief der Familie Körner in der heutigen Ausgabe der Friedberger Allgemeinen:

Der Grund, warum die BI 2 "nur" 1000 Unterschriften eingereicht hat, ist ganz einfach!

Wir haben die verbliebenen 600 einfach nicht mehr gefragt!

Um in Kissing ein Bürgerbegehren anzustreben, werden (ich frag noch mal genau nach) ca. 950 Unterschriften benötigt. Wir hatten uns damals entschlossen, die Liste mit 1000 Unterschriften einzureichen, um einen Puffer für den bei Unterschriftlisten üblichen Ausschuss von nicht zulässigen Unterschriften zu haben.
Bevor hier also die wildesten Mutmaßungen angestellt werden, bitte in Zukunft einfach mal nachfragen. Wir beißen nicht.

Dies nur am Rande: wir hätten diese Liste schon früher eingereicht, wären nicht in einigen Läden unsere ausgelegten Listen von Unbekannten abgeholt worden...

Die Demonstration am 03.02.2011 galt einzig und allein dem Baustopp des Krematoriums.
Zu anfangs wurde auch ausschließlich dieser Wunsch in Rufen geäußert.
Dass diese Rufe irgendwann umschlugen und sich gegen unseren Bürgermeister richteten, lag an der fortschreitenden Ignoranz welche die Bürger seitens des Bürgermeisters erfuhren und erfahren.
Dieser Fehler ist also nicht bei uns zu suchen.
Trotzdem haben wir uns  für die nächste Demo vorgenommen, mit einem Mikrophon, die Gruppendynamik etwas zu steuern, denn unser Ziel ist und bleibt der Baustopp!

Freitag, 11. Februar 2011

Andere Orte, andere Sitten...

Tja, andernorts reichen 120 Menschen die Ihren Protest kundtun, damit der Gemeinderat gegen den Bau eines Krematoriums stimmt.
Bei uns werden 1600 Stimmen ignoriert...

120 Bürger sind bei 3631 Einwohnern in Odendorf etwas mehr als ein     30stel,

bei der Gesamtbevölkerung der Gemeinde Swisttal sind es  um die         151tel

wir waren 1600 von 11114 Einwohnern, dies entspricht fast einem             7tel


Wieso sind unsere Wünsche exorbitant weniger wert, als die der Bürger anderer Gemeinden?
Bei der Kenntnis von 1600 Stimmen, hätte niemals der Beschluss gefasst werden dürfen.
Schon gar nicht einstimmig.

Tröstlich zu wissen, dass es noch Gemeinden gibt, die den Einzelnen für wichtig erachten.

Wobei, es stimmt so natürlich nicht! Der Einzelne wiegt in Kissing schon was.
Wenn man bedenkt dass der abstimmende Gemeinderat (20 Stimmen) + Bürgermeister (1 Stimme) gerade mal ein gerundetes 529stel stellen, muss man sagen, doch der Einzelne wiegt. Kommt halt wohl nur darauf an welcher Einzelne...



Sw

isttaler Gemeinderat

Krematorium wird nicht gebaut

Erstellt 24.02.10, 12:08h, aktualisiert 24.02.10, 15:02h

Das geplante Krematorium im Gewerbegebiet Odendorf wird nun doch nicht gebaut. Nach massivem Bürgerprotest hat der Swisttaler Gemeinderat in geheimer Abstimmung das Vorhaben abelehnt.

Krematorium
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Nach massiven Bürgerprotesten wird das Krematorium nun doch nicht gebaut. (Bild: Homey)
Krematorium
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Nach massiven Bürgerprotesten wird das Krematorium nun doch nicht gebaut. (Bild: Homey)
SWISTTAL-ODENDORF - Das geplante Krematorium im Gewerbegebiet Odendorf wird nicht gebaut. Der Swisttaler Gemeinderat lehnte in geheimer Abstimmung mit 16 zu 14 Stimmen bei vier Enthaltungen dieses Vorhaben ab. Nicht zuletzt auch unter dem Eindruck eines massiven Bürgerprotestes vor und während der Ratssitzung. Etwa 120 Bürger, überwiegend aus Odendorf, protestierten mit Schildern wie "Odendorf soll kein Totendorf werden", "Krematorium - Nein danke", oder "Wir sind gegen das Krematorium in Odendorf" gegen die beantragte Feuerbestattungsanlage am Rande ihres Dorfes.

Donnerstag, 10. Februar 2011

BR 2 "Zündfunk" vom 10.02.2011




Das ist Berichterstattung. Neutral, objektiv, gut recherchiert, souverän.

Artikel AZ 10.02.2011

Dieser Artikel hat jetzt nichts mit der Diskussion um das Kissinger Krematorium zu tun,
das Thema wurde aber immer wieder in Kommentaren und in Emails an uns beklagt.
Deswegen hier nun der Artikel:


Tja...