Montag, 18. Juli 2011
Die ursprünglich für morgen angesetze Bau- und Werksausschusssitzung wurde auf den 28.07.2011 verschoben.
Sonntag, 10. Juli 2011
Stellungnahme
Diesen Brief veröffentlichen wir im Auftrag der Klagepartei. Wir wollen die Anonymität wahren, da wir dahingehend leider bereits einschlägige Erfahrungen gemacht haben und die Person und die Angehörigen schützen wollen.
Nach dem Bericht der FA vom 05.07.2011 erreichen uns gehäuft Anfragen, warum all das so lang dauert, wieso das alles nicht schon viel früher und so weiter und so fort.
>
Hierzu möchte ich persönlich etwas loswerden.
Im Juli letzten Jahres habe ich mich bereit erklärt, mich auf die Unterschriftenliste setzen zu lassen und als Gründungsmitglied der BI 2 zu fungieren.
Warum? Weil niemand es machen wollte und drei Personen dafür nötig waren.
Es war damals noch nicht absehbar was alles auf uns zukommen würde.
An Arbeit, an Kosten, an Ärger.
Wir hätten nach der Ablehnung des zweiten Bürgerbegehrens im November 2010 einfach sagen können:
„Okay, wir haben‘s probiert. Das war‘s.“
Haben wir aber nicht. Wir haben uns entschlossen weiterzumachen, die Menschen in Kissing zu informieren und zu kämpfen.
Es ist nicht so, dass wir aus lauter Langeweile einfach nach etwas Beschäftigung gesucht hätten! Es ist schlicht und ergreifend so, keiner sonst wollte es machen. Keiner hat HIER geschrien.
Das ist verständlich. Immerhin zieht ein solches Ehrenamt einen Rattenschwanz nach sich.
Dieser Blog zum Beispiel pflegt sich nicht mal eben schnell neben her.
Aber wir wollten den Kissingern eine Möglichkeit bieten, sich Informationen zu holen.
Selber die Möglichkeit haben, Dinge die in der FA nicht so wiedergegeben wurden, wie wir sie sahen, richtigzustellen.
Und Ihnen allen eine Plattform für Ihre Meinung bieten.
Das ist Arbeit.
Die Infoveranstaltung im Januar. SEHR viel Arbeit, eingebracht von allen Beteiligten.
Bei Minusgraden Kissing flächendeckend mit Flyern abzudecken.
Arbeit und Kosten. Gott sei Dank hatten wir hier einige fleißige Helfer!
Wir werden zwar vom Verein“ Lebensraum-Kissing eV.“ unterstützt, aber das ist kein Topf voll Gold ohne Boden.
Die Klage wurde in meinem Namen eingereicht. Sprich ich klage . Ich und nur ich. Das bedeutet, dass ich für etwaige Kosten gerade stehen muss und persönlich hafte.
Die momentanen Ausgaben rund um die Klage belaufen sich mittlerweile auf etwas mehr als 2000,-€. Die Aussicht auf Unterstützung ist schön, aber ich kann mich darauf nicht berufen, wenn ich bezahlen soll und den Spendern das Urteil möglicherweise nicht gefällt.
Also muss ich das auf meine Kappe nehmen. Zumindest vorerst.
Und ich vertrete die Meinung, ich kann nur mit Geld arbeiten und planen, welches ich auch tatsächlich habe.
Eine in Aussicht gestellte Spende ist kein tatsächliches Geld.
Und dann ist da noch das Leben in Kissing.
Ich bin nicht erst vor kurzem hergezogen.
Ich bin zwar kein/e „echte/r“ Kissinger/in. Aber im Umland aufgewachsen. Einige Kissinger kennen mich seit frühester Jugend.
Das ist dann schon etwas anderes, als wenn man erst fünf Jahre hier wohnt.
Da darf man sich des öfteren dumme Sprüche anhören. Sich als Nestbeschmutzer beschimpfen lassen.
Aber egal, ich habe mich dazu entschlossen und jetzt ziehe ich es durch.
Nur worauf ich absolut keine Lust habe und wofür ich keinerlei Verständnis aufbringe, ist, wenn hinterm warmen, sicheren Ofenplatz hervor rumgemotzt wird, warum, wieso, weshalb.
Wer meint er hätte das besser gemacht, und schneller, der kann gerne vor in die erste Reihe kommen und es selber machen!
Aber bitte den Rattenschwanz nicht vergessen, also Arbeit, Kosten, Ärger und all die Leute, die es besser wissen!
Und zu dem Vorwurf der Lüge möchte ich der betreffenden Person eine deutliche Warnung aussprechen:
Es REICHT!
Sollte uns nochmal zugetragen werden, dass uns unterstellt wird, wir würden lügen, werden wir Anzeige erstatten. Und diesmal gaaaaaanz schnell!
Desweiteren werde ich rechtliche Maßnahmen einleiten, sollte noch einmal eine Privatperson, die nicht zur Klagepartei gehört, über unseren Fall Gespräche mit dem Gericht führen.
Wir wollen nicht riskieren, dass Gericht zu verärgern, weil ein Richter auf penetrante Art und Weise belästigt wurde!
So, das wars. Ich hoffe, ich konnte hiermit mal für etwas Klarheit sorgen und vorallem auch für ein stärkeres Bewusstsein für die gegebenen Verhältnisse.
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Die Mehrheit der Anfragen an uns sind glücklicherweise von anderer Natur und greifen uns nicht an!
Letztendlich wollen wir doch alle das Gleiche:
KEIN Krematorium in Kissing!
Grüße,
Ihre BI 2
Grüße,
Ihre BI 2
Dienstag, 5. Juli 2011
Zu dem heutigen FA Artikel
Unser Anwalt hat heute mit dem VGH gesprochen.
Der zuständige Senat stellte klar, dass aufgrund der momentanen Aktenlage noch keine Aussage getroffen werden kann.
Noch ist hierzu keine Entscheidung getroffen worden. Weder für noch gegen das Krematorium.
So.
Und nun kühlen wir alle wieder etwas runter und lassen uns von so einem offensichtlichen Versuch die "Pferde scheu zu machen" nicht verrückt machen ;)
Und etwas, dass wir uns nicht verkneifen können:
Die journalistische Recherche sammelt möglichst vielfältige Informationen, die ein bestimmtes Thema aus unterschiedlichen und widerstreitenden Blickwinkeln beleuchten, um so eine ausgewogene Berichterstattung zu ermöglichen. Im Idealfall sollte jede Information, die in journalistische Arbeit einfließt, durch Recherche abgesichert werden. In der Praxis würde dies im Regelfall einen zu großen Aufwand bedeuten.
Journalistische Recherche benutzt viele Werkzeuge: unter anderem Archive, Datenbanken, persönliche Gespräche (Interviews) mit Betroffenen, Fachleuten und Augenzeugen, offizielles Pressematerial, Anfragen bei Pressestellen, Anträge auf der Grundlage von Informationsfreiheitsgesetzen, Fachliteratur oder das Internet.
Quelle: Wikipedia.
Wie gesagt, uns hat niemand hierzu befragt ;)
Der zuständige Senat stellte klar, dass aufgrund der momentanen Aktenlage noch keine Aussage getroffen werden kann.
Noch ist hierzu keine Entscheidung getroffen worden. Weder für noch gegen das Krematorium.
So.
Und nun kühlen wir alle wieder etwas runter und lassen uns von so einem offensichtlichen Versuch die "Pferde scheu zu machen" nicht verrückt machen ;)
Und etwas, dass wir uns nicht verkneifen können:
Journalistische Recherche
Journalistische Recherche bezeichnet das eigenständige Beschaffen von Informationen im Gegensatz zum bloßen Verarbeiten von Pressemitteilungen, Agenturmaterial oder Pressekonferenzen.Die journalistische Recherche sammelt möglichst vielfältige Informationen, die ein bestimmtes Thema aus unterschiedlichen und widerstreitenden Blickwinkeln beleuchten, um so eine ausgewogene Berichterstattung zu ermöglichen. Im Idealfall sollte jede Information, die in journalistische Arbeit einfließt, durch Recherche abgesichert werden. In der Praxis würde dies im Regelfall einen zu großen Aufwand bedeuten.
Journalistische Recherche benutzt viele Werkzeuge: unter anderem Archive, Datenbanken, persönliche Gespräche (Interviews) mit Betroffenen, Fachleuten und Augenzeugen, offizielles Pressematerial, Anfragen bei Pressestellen, Anträge auf der Grundlage von Informationsfreiheitsgesetzen, Fachliteratur oder das Internet.
- Die Recherche ist die Kür des Journalismus: Nur so erfahren die Menschen die Ereignisse, die ohne die Mühe des Journalisten niemals ans Licht gekommen wären. Keine journalistische Aufgabe ist schwieriger, aber auch so abhängig von Zufällen, vom Glück – und von einer detektivischen Kleinarbeit. Nur der Fleißige und Couragierte nimmt sie auf sich. (Wolf Schneider, Paul-Josef Raue: Handbuch des Journalismus)
Quelle: Wikipedia.
Wie gesagt, uns hat niemand hierzu befragt ;)
FA 04.07.2011
Klage
„Notbremse“ gegen das Krematorium
Kissingerin beantragt Normenkontrolle vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Von Anton Schlickenrieder
- Recht weit gediehen ist das Bauwerk, in dem das künftige Kissinger Krematorium Platz finden wird. Die Bürgerinitiative hat jetzt gegen das Verfahren der Bebauungsplanänderung Normenkontrollklage eingereicht.
Foto: Foto: Anton Schlickenrieder
Als Aktenzeichen nennt VGH-Pressesprecherin Andrea Breit: 15 N 11.1408 und 15 NE 11.1435 – Zweiteres ist das Eilverfahren zum Hauptverfahren. Dieses ist nötig, da der Investor vom Baurecht bereits Gebrauch macht und damit Fakten schafft, die für die Antragstellerin, Dritte und die Allgemeinheit nachteilig sein könnten – auf der Basis eines möglicherweise nichtigen Bebauungsplans. Breit schätzt, dass im Eilverfahren „wohl noch im Juli ein Weg aufgewiesen werden wird“.
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Ein Baustopp müsste vor dem Verwaltungsgericht erwirkt werden. Haupt hat eine rechtswirksame Baugenehmigung des Landratsamts, die derzeit auch nicht angefochten wird. Wie Ivo Moll, der Präsident und Pressesprecher des Verwaltungsgerichts Augsburg (dieses ist für Kissing zuständig) auf Nachfrage mitteilt, wurde am 10. Januar dieses Jahres zwar eine Klage eingereicht (AZ: Au 7 K 11.27), diese richtet sich aber gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens, das auf etwa 1000 Unterschriften von Kissingern fußt. „Da ist bislang aber noch nicht einmal die Klage begründet“, so Moll.
Für die Kammer sei „schlicht und ergreifend nichts veranlasst. Es kann sein, dass wir das Verfahren irgendwann einfach aussetzen.“ Laut Moll ist diese Klage eindeutig ein kommunalrechtliches Verfahren. Einen Baustopp könnte über eine Klage gegen die Baugenehmigung nur ein betroffener Nachbar erwirken – „schwierig und teuer“.
Der dritte Weg führt über den Bayerischen Landtag. Dort hat die BI eine Petition eingereicht. Als Fachbehörde gefragt ist dabei das Bayerische Innenministerium. Dort wiederum, so die Auskunft, warte man üblicherweise, solange ein Gerichtsverfahren anhängig ist, dessen Ausgang ab.
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Soso, nun ist Herr Schlickenrieder also auch Gerichtsreporter ;)
Aber leider wieder nicht gründlich recherchiert...
- die BI 2 hat niemals eine Petition eingereicht. Dies haben Kissinger Bürgerinnen getan. Die BI 2 hat diese Petition nie zu Gesicht bekommen. Ob wir noch eine einreichen werden, wird sich nach dem Urteil zeigen.
WIR haben bisher keine Informationen seitens des VGH erhalten.
Die Klage wurde fristgerecht eingereicht. Da die Sachlage aufgrund "gründlicher Vorarbeit" seitens der Gemeinde vermutlich unter fachkundiger Anleitung Herrn Kaisers (der, wie wir bereits berichteten öfters gescheitert ist und daraus wohl seine Lehren zog), ist es uns lieber gewesen, den Sachverhalt gründlich in alle Richtungen abklopfen zu lassen, um nicht an einem "Formfehler" zu scheitern.
Doch es ist richtig, dass die Sache vertrackt ist.
Das Problem ist, dass auch wenn der Bebauungsplan als unwirksam erklärt wird, die Baugenehmigung nicht automatisch ebenfalls unwirksam wird.
Wir warten zur Zeit auf eine Benachrichtung des VGH. Welches Ergebnis uns mitgeteilt wird, werden wir hier veröffentlichen. Und auch, wie es weitergeht!
Lieben Gruß
Ihre BI 2
Montag, 4. Juli 2011
Liebe Leser,
immer wieder erreichen uns Mails und Blogeinträge, in denen beanstandet wird, dass die Jugendlichen wie Horden betrunkener Vandalen durch Kissing ziehen.
Hierzu möchten wir heute ein Statement abgeben.
Wir werden weiterhin Kommentare, welche sich an unsere "Regeln" halten veröffentlichen.
Aber, wir sind nicht immer der gleichen Meinung wie unsere Kommentatoren.
Was die Jugendlichen angeht, sehen wir das so:
Auf Dorffesten wurde schon immer getrunken und danach war es auch immer etwas lauter.
Wir sind absolut nicht der Meinung, dass dies unser primäres Problem ist.
Dieser Blog und die BI 2 wurden gegründet, um sich gegen das Krematorium zu wehren. Das darüber hinaus die Missstände in Kissing hier zur Sprache kommen, ist klar und erwünscht.
Aber wir sollten uns dabei auf die gemeindlichen Entscheidungen und wirtschaftlichen Probleme Kissings konzentrieren.
Bedenken Sie bitte, dass es für die Jugendlichen, welche keine großen sportlichen Ambitionen haben, in Kissing schwierig ist, Unterhaltung zu finden.
Und mit Sicherheit würden sich die Jugendlichen freuen, wenn sie Unterstützung in der Bürgerschaft finden und jemanden, der sich einsetzt bei der Gemeinde, dass für die jungen Leute eine geeignete "Attraktion" geschaffen wird.
Wir werden uns weiterhin um das Krematorium kümmern, denn dafür haben wir uns gegründet.
Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis,
lieben Gruß
Ihre BI 2
___________________________________________________
Da wegen unserem heutigen Post Fragen aufkamen, möchten wir hierzu nochmal etwas sagen.
Wir haben uns lediglich erlaubt, auf unserem Blog unsere Meinung zu veröffentlichen.
Ausdrücklich haben wir einleitend erwähnt, dass wir weiterhin Kommentare veröffentlichen, solange sie nicht gegen unsere Regeln verstoßen. Diese beziehen sich auf den Umgangston und gewisse sehr private Aussagen.
Uns erreichen auch E Mails, die hier auf dem Blog nicht veröffentlicht werden. In denen werden wir aufgefordert, doch etwas gegen die Ruhestörung durch "die" Jugendlichen zu unternehmen. Es gab auch schon Anfragen, ob wir gegen die als zu hoch empfundene Abwasserrechnung bei der Gemeinde Beschwerde einlegen könnten. Dies ist einfach nicht unsere Aufgabe.
Unser Ziel ist, das Krematorium zu verhindern.
Gerne bieten wir hier eine Plattform, auf der Bürger die ihnen aufstossenden Missstände in Verbindung mit unserer Gemeindeführung aufzeigen können. Doch dies muss einfach in einem überschaubaren Rahmen bleiben und sollte nicht zu weit vom Thema abkommen.
Aber die Fragen nach der Sicherheitswacht sind absolut gerechtfertigt.
Der Verein "Lebensraum Kissing e.V." bietet seinen Mitgliedern die
Möglichkeit sich aktiv um weitere Probleme zu kümmern und steht auch
helfend zur Seite.
Den Verein können sie über den obigen Reiter "Homepage + Lebensraum Kissing eV." erreichen.
Die BI 2 kümmert sich um das Krematorium.
immer wieder erreichen uns Mails und Blogeinträge, in denen beanstandet wird, dass die Jugendlichen wie Horden betrunkener Vandalen durch Kissing ziehen.
Hierzu möchten wir heute ein Statement abgeben.
Wir werden weiterhin Kommentare, welche sich an unsere "Regeln" halten veröffentlichen.
Aber, wir sind nicht immer der gleichen Meinung wie unsere Kommentatoren.
Was die Jugendlichen angeht, sehen wir das so:
Auf Dorffesten wurde schon immer getrunken und danach war es auch immer etwas lauter.
Wir sind absolut nicht der Meinung, dass dies unser primäres Problem ist.
Dieser Blog und die BI 2 wurden gegründet, um sich gegen das Krematorium zu wehren. Das darüber hinaus die Missstände in Kissing hier zur Sprache kommen, ist klar und erwünscht.
Aber wir sollten uns dabei auf die gemeindlichen Entscheidungen und wirtschaftlichen Probleme Kissings konzentrieren.
Bedenken Sie bitte, dass es für die Jugendlichen, welche keine großen sportlichen Ambitionen haben, in Kissing schwierig ist, Unterhaltung zu finden.
Und mit Sicherheit würden sich die Jugendlichen freuen, wenn sie Unterstützung in der Bürgerschaft finden und jemanden, der sich einsetzt bei der Gemeinde, dass für die jungen Leute eine geeignete "Attraktion" geschaffen wird.
Wir werden uns weiterhin um das Krematorium kümmern, denn dafür haben wir uns gegründet.
Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis,
lieben Gruß
Ihre BI 2
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Da wegen unserem heutigen Post Fragen aufkamen, möchten wir hierzu nochmal etwas sagen.
Wir haben uns lediglich erlaubt, auf unserem Blog unsere Meinung zu veröffentlichen.
Ausdrücklich haben wir einleitend erwähnt, dass wir weiterhin Kommentare veröffentlichen, solange sie nicht gegen unsere Regeln verstoßen. Diese beziehen sich auf den Umgangston und gewisse sehr private Aussagen.
Uns erreichen auch E Mails, die hier auf dem Blog nicht veröffentlicht werden. In denen werden wir aufgefordert, doch etwas gegen die Ruhestörung durch "die" Jugendlichen zu unternehmen. Es gab auch schon Anfragen, ob wir gegen die als zu hoch empfundene Abwasserrechnung bei der Gemeinde Beschwerde einlegen könnten. Dies ist einfach nicht unsere Aufgabe.
Unser Ziel ist, das Krematorium zu verhindern.
Gerne bieten wir hier eine Plattform, auf der Bürger die ihnen aufstossenden Missstände in Verbindung mit unserer Gemeindeführung aufzeigen können. Doch dies muss einfach in einem überschaubaren Rahmen bleiben und sollte nicht zu weit vom Thema abkommen.
Aber die Fragen nach der Sicherheitswacht sind absolut gerechtfertigt.
Der Verein "Lebensraum Kissing e.V." bietet seinen Mitgliedern die
Möglichkeit sich aktiv um weitere Probleme zu kümmern und steht auch
helfend zur Seite.
Den Verein können sie über den obigen Reiter "Homepage + Lebensraum Kissing eV." erreichen.
Die BI 2 kümmert sich um das Krematorium.
Freitag, 24. Juni 2011
Unter "Beiträge aus der Bevölkerung" gibt es wieder zwei Neue!
Dienstag, 21. Juni 2011
"Eigentor statt Befreiungsschlag!"
So lautet der gewählte Post-Titel!
Wir hoffen, Ihnen gefällt er auch so gut ;)
Uns nicht. Also keine "Netten" ;) .
Und dann soll man es ja lassen...
Aber wir freuen uns über Ihre Vorschläge! Und den schönsten werden wir dann nehmen.
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Erlebtes,
News,
Zeitungsartikel
Montag, 20. Juni 2011
Zwei interessante Berichte zum Thema
Krematorium Memmingen:
Krematorium Memmingen spendet 33 500 Euro für verschiedene Projekte in Memmingen
und Krematorium Sinsheim:
Krematorium Memmingen spendet 33 500 Euro für verschiedene Projekte in Memmingen
und Krematorium Sinsheim:
Kann ein Sondergebiet auch den Konflikt wegwischen?
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Sinsheim,
Zeitungsartikel
Das können wir uns jetzt einfach nicht verkneifen...
- Im März hatten wir auf eine Tagung in Osnabrück hingewiesen.
- HIER
- Auf dieser wollte Her Kaiser darüber referieren, wie mit Widerstand in der Öffentlichkeit umgegangen wird.
- In Sinsheim wurde der Widerstand durch ein Urteil im Mai bestärkt. Wir posteten den Zeitungsbericht HIER.
Im Juni fand die Tagung in Osnabrück statt. Ohne Herrn Kaiser. Dieser hatte seinen Vortrag kurzfristig abgesagt.
- Wir erlauben uns, einen Kommentar aus "Diskutieren Sie mit", welcher darauf eingeht zu posten:
- Birgit hat gesagt…
- Kann sich noch jemand erinnern? Am 06./07. Juni Tagung in Osnabrück: Krematorium - Aktualisierung der VDI Richtlinie. Herr Kaiser wollte einen Vortrag halten zu: " UMGANG MIT ÖFFENTLICHEM WIDERSTAND GEGEN DEN BAU VON KREMATORIEN am Beispiel Sinsheim " Man beachte in der Überschrift den Plural !!! Dies zeugt von ständigem Widerstand deutschlandweit. Es wurde bekannt: Herr Kaiser sagte seinen Vortrag kurzerhand ab und erschien nicht zu dieser Tagung. Ein Schelm wer böses denkt.
- 20. Juni 2011 14:21
;)
Donnerstag, 16. Juni 2011
Mittwoch, 15. Juni 2011
Hier wollen wir zwei Schreiben zeigen, die als Antwort auf Bürgerfragen gegeben wurden.
Hier die Anfrage:
---------- Von: xy
Gesendet: Freitag, 18. März 2011 12:38:54 An: xyzBetreff: Krematorium Kissing Diese Nachricht wurde automatisch von einer Regel weitergeleitet.
Die als E-mail gestellte Anfrage wurde sehr unorthodox beantwortet.
Mit freundlichen Grüßen xxxUmweltschutzingenieur__________________________
Landratsamt Aíchach-Friedberg
Sachgebiet 60
Münchner Straße 9
86551 Aichach
Telefon: 08251-92148
Telefax: 08251-9230148
e-mail: xxx
Auf diese etwas eigene Art eines Antwortschreibens seitens eines Landratsamtes wurde nochmals nachgefragt.
Hier die Anfrage:
---------- Von: xy
Gesendet: Freitag, 18. März 2011 12:38:54 An: xyzBetreff: Krematorium Kissing Diese Nachricht wurde automatisch von einer Regel weitergeleitet.
Sehr geehrte Frau xyz,
ich bin vor Jahren extra auf das "Land" gezogen, habe aufgehört zu rauchen, baute bisher mein eigenes Gemüse an und soll mich nun mit der Ansiedelung eines Krematoriums in Kissing abfinden.
Als Bürgerin von Kissing habe ich bezüglich des Krematoriums einige Fragen, da die gesetzlichen Vorgaben bereits 14 Jahre alt und äußerst lasch sind.
Ich hoffe, dass Sie mir meine Fragen beantworten können:
1. Sind Sie die zuständige Behörde, die für die Überprüfung und die Überwachung des Krematoriums in Kissing verantwortlich zeichnet.
2. Welche Erfahrungen haben Sie darin?
3. Fallen noch weitere Krematorien in Ihren Zuständigkeitsbereich?
4. Werden noch andere Krematorien durch Sie überwacht?
5. Wie wird das Krematorium und dessen Emissionen überwacht und kontrolliert?
6. In welchem Zeitrahmen wird das Krematorium überwacht und kontrolliert?
7. Wird der Bypass-Betrieb ständig und nichtlöschbar protokolliert?
8. Von wem wird der Bypass-Betrieb kontrolliert?
9. Existieren neben den gesetzlichen (§ 27 BImSchG) noch weitere Auflagen für den Betreiber, z.B. Anzahl von Betriebsstunden?
10. Wie wird der Sondermüll behandelt? (Lagerung, Verpackung, Verladung, Transport)
11. Ist das Erdreich gesichert für den Fall, dass Sondermüll entweicht?
12. Wie ist der Notfallplan im Fall eines Brands? Ein Gaslagerbetrieb ist der direkt angrenzende Nachbar.
Ich bedanke mich und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Die als E-mail gestellte Anfrage wurde sehr unorthodox beantwortet.
Sehr geehrte xy,
nach Rücksprache mit dem staatlichen Abfallrecht und dem Bauordnungsamt im Landratsamt möchte ich Ihnen folgende Antworten übermitteln:
1. Sind Sie die zuständige Behörde, die für die Überprüfung und die Überwachung des Krematoriums in Kissing verantwortlich zeichnet.
Ja, bezüglich der 27. Bundes-Immissionsschutzverordnung. Bezüglich des Vollzuges des Baugenehmigungsbescheides ist das Sachgebiet 41 im Landratsamt und hier Hr. Rieber Ansprechpartner.
2. Welche Erfahrungen haben Sie darin?
Mehr als genug.
3. Fallen noch weitere Krematorien in Ihren Zuständigkeitsbereich?
Nein.
4. Werden noch andere Krematorien durch Sie überwacht?
Nein.
5. Wie wird das Krematorium und dessen Emissionen überwacht und kontrolliert?
Entsprechend den Vorgaben der 27. Bundes-Immissionsschutzverordnung (27. BImSchV - Verordnung über Anlage zur Feuerbestattung)
6. In welchem Zeitrahmen wird das Krematorium überwacht und kontrolliert?
Entsprechend den Vorgaben der 27. BImSchV
7. Wird der Bypass-Betrieb ständig und nichtlöschbar protokolliert?
Ja.
8. Von wem wird der Bypass-Betrieb kontrolliert?
Messwertrechner und Behörde.
9. Existieren neben den gesetzlichen (§ 27 BImSchG) noch weitere Auflagen für den Betreiber, z.B. Anzahl von Betriebsstunden?
Nein.
10. Wie wird der Sondermüll behandelt? (Lagerung, Verpackung, Verladung, Transport)
Die Filterstäube werden entsprechend der Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetztes entsorgt.
11. Ist das Erdreich gesichert für den Fall, dass Sondermüll entweicht?
Hier weis ich leider nicht, was Sie meinen.
12. Wie ist der Notfallplan im Fall eines Brands? Ein Gaslagerbetrieb ist der direkt angrenzende Nachbar.
Entsprechend der Vorgaben zum Brandschutz in der bayerischen Bauordnung.
Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.
Landratsamt Aíchach-Friedberg
Sachgebiet 60
Münchner Straße 9
86551 Aichach
Telefon: 08251-92148
Telefax: 08251-9230148
e-mail: xxx
______________________________________________________________________________
Auf diese etwas eigene Art eines Antwortschreibens seitens eines Landratsamtes wurde nochmals nachgefragt.
Hier die Antwort:
Ja, das macht doch Lust darauf, seinem Landratsamt Fragen zu stellen, oder ?
Vor allem weil die Antworten sehr beruhigend und kompetent erscheinen ;)
Vor allem weil die Antworten sehr beruhigend und kompetent erscheinen ;)
Dienstag, 7. Juni 2011
Liebe Leser,
seit einigen Wochen sind wir keine Leser der FA mehr.
Aus diesem Grund sind wir nicht mehr auf dem laufenden, was Leserbriefe und Berichte angeht.
Wenn Sie Ihren Leserbrief vermissen, oder einen Zeitungsbericht zu den Themen,
würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen als jpeg oder pdf-Datei zukommen lassen würden, oder uns darauf verweisen, dass dieser online abrufbar ist.
Vielen Dank,
Ihre BI 2
{die ihren Namen nicht ändern wird und nicht gegen alles ist, nur gegen das Vergiften ;) }
seit einigen Wochen sind wir keine Leser der FA mehr.
Aus diesem Grund sind wir nicht mehr auf dem laufenden, was Leserbriefe und Berichte angeht.
Wenn Sie Ihren Leserbrief vermissen, oder einen Zeitungsbericht zu den Themen,
würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen als jpeg oder pdf-Datei zukommen lassen würden, oder uns darauf verweisen, dass dieser online abrufbar ist.
Vielen Dank,
Ihre BI 2
{die ihren Namen nicht ändern wird und nicht gegen alles ist, nur gegen das Vergiften ;) }
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Berichterstattung,
News,
Unterstützung,
Zeitungsartikel
Mahnwache 09.06.2011
Am kommenden Donnerstag werden wir uns wieder anlässlich der Gemeinderatssitzung ab 19:00h vor dem Rathaus zur Mahnwache versammeln.
Sie sind herzlich dazu eingeladen und können wenn Sie mögen der anschließenden Gemeinderatssitzung ab 19:30h beiwohnen.
Sie sind herzlich dazu eingeladen und können wenn Sie mögen der anschließenden Gemeinderatssitzung ab 19:30h beiwohnen.
Montag, 6. Juni 2011
Ja, so kann das gehen, wenn aus dem "Dunstkreis" der BI 2 Kontakt zum LRA aufgenommen wird.
Dann wird aus einer höflichen Anfrage gleich eine Beschwerde gemacht ;)
...
Kopie der Anfrage-Mail
ANTWORT:
Naja, da sind wir jetzt schon sehr beruhigt, dass die zuständigen Sachbearbeiter die Auflagen überwachen.
Dann wird aus einer höflichen Anfrage gleich eine Beschwerde gemacht ;)
...
Betreff: Asphaltmischanlage Kissing
Betreff: Asphaltmischanlage Kissing
Sehr geehrter Herr XXX,
Herr Alfred Schatz war so freundlich, mir Ihren Kontakt bezüglich meiner Fragen zu einer Asphaltmischanlage mit Ihrem Aktenzeichen xxxxxx zu geben.
Ich bin informiert, dass die Baugenehmigung 2009 durch die Gemeinde Kissing erteilt wurde, jedoch von der Fa. Klaus bis zum heutigen Tag nicht in Anspruch genommen worden ist.
Dazu hätte ich folgende Fragen:
Diese Anlagen bedürfen einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung nach dem BImSchG. Wurde diese Genehmigung bereits durch Sie erteilt?
Sollte diese Anlage errichtet werden, existieren hierzu Auflagen, die uns Kissinger vor den möglichen toxischen Giftstoffen schützt? Wenn ja, welche Auflagen und wer kontrolliert diese?
Nach einem Bericht des Umweltbundesamtes stoßen diese Anlagen Schadstoffe aus wie CO und PAH. Diese Stoffe führen zur bodennahen Ozon-Bildung, sind teilweise karzinogen, mutagen
und hormonell wirksam und teilweise schwer abbaubar.
und hormonell wirksam und teilweise schwer abbaubar.
Desweiteren existiert ein Gerücht in Kissing, dass diese Asphaltmischanlage geändert wird/wurde in eine Asphaltrecyclinganlage für Straßenabfälle, ist dies zutreffend?
Fallen diese Anlagen gleichfalls unter das BImSchG?
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre kompetente Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Kopie der Anfrage-Mail
ANTWORT:
Naja, da sind wir jetzt schon sehr beruhigt, dass die zuständigen Sachbearbeiter die Auflagen überwachen.
..
Bahnstrecke Augsburg-München Jetzt wird's endlich viergleisig
Seit Montag Morgen, 4.30 Uhr, geht es auf der Bahnstrecke Augsburg-München viergleisig voran. Die letzten Arbeiten liefen bis Sonntag. Dann war der Lückenschluss zwischen Mering und dem oberbayerischen Althegnenberg vollzogen.
Stand: 06.06.2011
Geldmangel hat Bauarbeiten in die Länge gezogen
Der Ausbau war überfällig, doch weil unter dem laufenden Rad gebaut wurde, wie die Bahnleute sagen, und immer wieder auch das Geld knapp wurde, waren Verzögerungen vorprogrammiert. An die 620 Millionen Euro hat das Projekt nun gekostet. Die Fahrgäste erhoffen sich von der Viergleisigkeit jetzt mehr Züge, weniger Verspätungen und eine Fahrzeit auf der Strecke Augsburg-München von unter 30 Minuten.Quelle: BR online
Montag, 30. Mai 2011
Sinsheim macht es vor...
Sinsheim: Kein Krematorium im Bebauungsplangebiet "Oberer Renngrund"
Datum: 26.05.2011Kurzbeschreibung: Pressemitteilung vom 26.05.2011
Mit einem soeben den Beteiligten zugestellten Urteil hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe eine Klage gegen die aufgrund von Nachbarwidersprüchen erfolgte Aufhebung einer der Klägerin erteilten Baugenehmigung zur Errichtung eines Krematoriums im Gewerbegebiet „Oberer Renngrund“ in Sinsheim Reihen abgewiesen.
Das Verwaltungsgericht führte aus, ein Krematorium sei in einem Gewerbegebiet bauplanungsrechtlich nicht allgemein zulässig. Es handele sich bei einer solchen Einrichtung zwar um einen Gewerbebetrieb. Das Bestattungsgesetz des Landes fordere aber für ein Krematorium, auch wenn es nicht über einen Abschiedsraum verfüge, ein würdevolles städtebauliches Umfeld. Im Gegensatz zu Friedhöfen seien Gewerbegebiete nicht durch Stille und Beschaulichkeit, sondern durch werktägliche Geschäftigkeit geprägt. Soll ein Krematorium nicht den für ein Gewerbegebiet typischen Nachteilen oder Belästigungen ausgesetzt sein, müssten andere Betriebe und Anlagen Rücksicht nehmen und die Zulässigkeit der in Gewerbegebieten üblichen werktäglichen Geschäftigkeit wäre grundsätzlich in Frage gestellt. Das Plangebiet „Oberer Renngrund“ weise auch keine Besonderheiten auf, die ausnahmsweise ein Krematorium als gebietsverträglich erscheinen ließen, denn es befänden sich dort bereits ein metallverarbeitender und ein Betrieb, in welchem Honigwein hergestellt und Schnaps abgefüllt werde, und es könnten sich noch verschiedene andere für das Gewerbegebiet typische, aber nach den Vorgaben des Bestattungsgesetzes störende Gewerbe ansiedeln.
Da ein Krematorium störempfindlich und deshalb in dem Gewerbegebiet „Oberer Renngrund“ nicht gebietsverträglich sei, sei es dort auch nicht als Anlage für kulturelle Zwecke ausnahmsweise zulässig. Zudem schließe der Bebauungsplan Anlagen für kulturelle Zwecke ausdrücklich aus. Angesichts dieses vollständigen Ausschlusses könne auch eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, wie sie der nun aufgehobenen Baugenehmigung zu Grunde gelegen habe, nicht erteilt werden.
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe sah sich nicht zu einer Prüfung der baurechtlichen Zulässigkeit des Krematoriums im Hinblick auf eine inzwischen beschlossene Änderung des Bebauungsplanes veranlasst, wonach sich die Baugrundstücke in einem Sondergebiet befinden werden, denn die Änderung des Bebauungsplanes sei zum maßgeblichen Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung noch nicht bekanntgemacht worden.
Dieses Urteil vom 4. Mai 2011 (5 K 2976/09) ist nicht rechtskräftig. Die Klägerin kann innerhalb eines Monats die Zulassung der Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim beantragen.
Quelle:
http://www.justiz-bw.de/servlet/PB/menu/1269121/
Freitag, 27. Mai 2011
Friedberger Allgemeine 28.05.2011
Gemeinderat I
Aufbereitungsanlage ärgert die Räte
Pläne der Firma Klaus sorgen für Unmut in Kissing Von Carmen Schaumann
- Der Asphalt, der zum Beispiel durch Straßenerneuerung gewonnen wird, könnte künftig in Kissing in einer Halle wiederaufbereitet werden. Doch die meisten Mitglieder des Gemeinderates sind dagegen. Foto: Foto: Markus Röck
In der Sitzung des Gemeinderates sollten eigentlich die eingegangenen Stellungnahmen aus dem Auslegungsverfahren zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan „Betriebsgelände Klaus, Auenstraße 5“ behandelt werden. Doch dazu kam es erst gar nicht. Die Gemeinderäte waren enttäuscht, dass von der Asphaltieranlage im Antrag der Baufirma nur in einem Halbsatz die Rede ist. Man war davon ausgegangen, dass die Firma nur eine Unterkunft für Arbeiter errichten wollte. Nachdem das teerhaltige Überraschungspaket ineinerBauausschusssitzung vergangene Woche entpackt worden war, sitzt nun der Ärger tief bei den Räten. Vor allem Grüne und CSU blocken komplett ab.
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Mischgebiet mit Wohnungen ist in der Nähe
Katrin Müllegger-Steiger (Grüne) forderte, dass der Gemeinderat in einem Antrag formuliert, dass diese Anlage nicht gewollt ist. Die CSU will auf keinen Fall ein Industriegebiet im Gewerbegebiet, schließlich sei ein Mischgebiet mit Wohnungen in der Nähe, so Franz-Xaver Sedlmeyr. Zudem traten zahlreiche Fragen auf: Wie wird das Material in der Halle verarbeitet, gibt es eine Absauganlage für den entstehenden Staub oder eine Filteranlage?
Landschaftsplanerin Maria-Theresia Mayr, die das Verfahren für die Firma begleitet, konnte nicht alle Fragen zur Zufriedenheit der Räte beantworten.
Bürgermeister Manfred Wolf schlug deshalb vor, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen und sich in der Zwischenzeit mit einem Vertreter der Firma Klaus zu treffen, um die Fragen zu klären.
Ein Beschluss mit Zusatz: Industriegebiet ist nicht gewollt
Doch das reichte nicht. Katrin Müllegger-Steiger setzte vehement durch, dass dem Rückstellungsbeschluss noch der Zusatz „Der Gemeinderat wünscht eine Änderung hinsichtlich des Industriegebietes nicht“ beigefügt wird.
Donnerstag, 19. Mai 2011
Ja, so ist das in Kissing...
Ausschuss
Teerhaltiges Material lagern und aufbereiten
Baufirma will leer stehende Halle an der Kissinger Auenstraße umnutzen. Gremium berät über Bebauungsplanänderung, CSU und Grüne sprechen sich jetzt dagegen aus Von Anton Schlickenrieder
Bild
- Diese leer stehende Halle an der Auenstraße will die Kissinger Firma Klaus-Bau für Lagerung und die Weiterbehandlung von teerhaltigem Material hernehmen. Foto: Fotos: Anton Schlickenrieder
Die Überraschung war nun, dass sich beispielsweise Jörg Bentenrieder und Andreas Offner (CSU) nicht daran erinnern konnten, im Zuge früherer Beratungen schon einmal von dem zweiten Ziel gehört zu haben – und auch bei Wilfried Gilch ging erst bei einem Stichwort „ein Licht auf“, wie er sagte. Das Wohnheim hingegen war allen bewusst. Dieses Verfahren war nötig geworden, weil das Landratsamt es nicht zuließ, per einfachem Baubescheid die neue Nutzung einzurichten.
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Im Ausschuss kündigte sich an, dass CSU und Grüne etwas gegen die Lagerung und Verarbeitung teerhaltigen Straßenaufbruchmaterials haben werden. Und das, obwohl Wolf versicherte, dass gerade die Regelung im Zuge des Bebauungsplans (mit Änderung des Flächennutzungsplans parallel dazu, die ebenfalls behandelt wurde) Vorteile mit sich bringe: „Wir und auch das Landratsamt wissen dann genau, was dort auf dem Betriebsgelände abläuft. Zudem ist ja besser, wenn das Zerkleinern in einer Halle stattfindet. Außerdem darf das Material nicht nass werden.“ Eine Kommune wie Kissing sei auch irgendwann einmal darauf angewiesen, dass es solche Lagerstätten gibt. Und: „Die Firma könnte alles in einem Neubau ablaufen lassen, den wir dann nicht verhindern könnten“, war sich der Bürgermeister mit der Planerin einig.
Die Probleme sind laut Mayr Lärm, mögliche Staubemissionen und die Tatsache, dass bituminöses Material polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthält. Bis in die 70er-Jahre hinein wurde Asphalt in die Straßen und Wege eingebaut, der mehr PAK enthielt als jetzt zulässig. Der Grenzwert liegt heute bei insgesamt 25 Milligramm je Kilogramm Feststoff.
Je nachdem, wie hoch der Anteil an Teer und Pech ist, müssen bei der Weiterverarbeitung unterschiedliche Wege gegangen werden. Manches kann vor Ort unter einer wasserdichten Schicht gleich wieder in den Untergrund eingebaut werden, anderes muss gemischt, wieder anderes zerkleinert, veredelt und ungeeignetes Material muss deponiert werden. Der Gesetzgeber schreibt nicht nur das Vorgehen genau vor, sondern auch die Dokumentation. Emissionen werden nach der „Technischen Anleitung Luft“ beurteilt und, falls nötig, mit Auflagen eingegrenzt. Das alles bewog die SPD-Mehrheit (5:3) im Ausschuss, an der Planung festzuhalten. Das letzte Wort hat allerdings der Gemeinderat, bei dem die Fraktionen jetzt gefordert sind. Wolf betonte aber auch: „Das ist nicht die Asphaltmischanlage, die wir vor einiger Zeit genehmigen mussten. Die liegt etwa einen Kilometer weiter nördlich.“ »Aufgefallen Seite 1
Dienstag, 17. Mai 2011
Liebe Leser und Kommentatoren,
wir blocken nicht gerne Kommentare.
Und wir können die Wut von vielen, die sich in ihren Kommentaren Luft
machen, gut verstehen!
Ehrlicherweise müssen wir gestehen, dass wir Kommentare auch nicht
blocken, weil wir die Personen, um die es darin geht, schonen möchten!
Aaaaber...
...an diesen Personen hängen Menschen dran, die nichts dafür können!
Und als Eltern wollen wir gerade die Kinder dieser Personen nicht all
den Dingen aussetzen, die zum Teil kommentiert werden.
Wir haben hier eine gewisse Verantwortung den Kindern dieser Personen
gegenüber.
Also bitte nur das schreiben, was moralisch vertretbar ist, im Hinblick
auf die Angehörigen, denn die können nichts für die Auseinandersetzung. Vielen Dank für Ihr Verständnis,Ihre BI 2
Mittwoch, 11. Mai 2011
Kommentarfunktion
Liebe Leser,
es wurde schon öfters angefragt, ob man die Kommentarfunktion so einstellen kann, dass die Neuesten als erstes erscheinen. Leider ist das auf dieser Plattform nicht möglich.
Unter dem Post "Diskutieren Sie mit", sind mittlerweile schon einige hundert Kommentare. Um die aktuellesten lesen zu können, müssen Sie ganz nach unten scrollen und dort dann auf "Neueste" klicken.
An der rechten Sidebar auf dieser Seite haben wir einen Link eingerichtet, mit dem Sie direkt zu dem Diskutieren Post gelangen.
Dies ist etwas umständlich, doch leider nicht von uns beeinflussbar.
Der Stand in Sachen Krematorium:
Das Verwaltungsgericht hat weitere Informationen angefragt.
Wir hoffen nun, dass wir bald eine Aussage vom Gericht bekommen,
ob die Klage zugelassen wird.
Lieben Gruß
Ihre Bürgerinitiative 2
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Dies ist etwas umständlich, doch leider nicht von uns beeinflussbar.
Der Stand in Sachen Krematorium:
Das Verwaltungsgericht hat weitere Informationen angefragt.
Wir hoffen nun, dass wir bald eine Aussage vom Gericht bekommen,
ob die Klage zugelassen wird.
Lieben Gruß
Ihre Bürgerinitiative 2
Freitag, 6. Mai 2011
Lebensraum-Kissing e.V.
Der von uns mitgegründete Verein "Lebensraum Kissing e.V." hat jetzt eine Homepage.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch dort besuchen!
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch dort besuchen!
Mittwoch, 4. Mai 2011
Jetzt hat das Ding einen Namen...
Das in Kissing entstehen sollende Krematorium hat jetzt einen Namen.
"Krematorium am Auenwald"
Ja, haben wir wieder was gelernt!
Es steht am Auenwald.
"Welcher Auenwald?", wird sich manch alteingesessener Kissinger fragen.
Etwa der pietätvolle Baumbewuchs?
Oder soll das tatsächlich das kleine Wäldchen hinter den Bahngleisen in über 200 m Entfernung sein?
Ja, das liegt tatsächlich am Auensee.
Direkt.
Wir haben in einer spontanen Umfrage unter "echten" Kissingern, keinen gefunden, der wusste, dass es einen Auenwald in Kissing gibt.
Und auch kein von uns getestetes Navi konnte damit was anfangen.
Oder Google Maps.
Dort findet sich unter "Kissing Auenwald", nur eine Zahnärztin.
Die heißt Kissing.
In Esslingen.
Am Neckar.
Das liegt da nämlich wirklich.
Also am Neckar.
Und nicht hinter Bahngleisen.
Sondern direkt.
Und das "Krematorium am Auenwald" hat sogar eine eigene Homepage. HIER
"Krematorium am Auenwald"
Ja, haben wir wieder was gelernt!
Es steht am Auenwald.
"Welcher Auenwald?", wird sich manch alteingesessener Kissinger fragen.
Etwa der pietätvolle Baumbewuchs?
Oder soll das tatsächlich das kleine Wäldchen hinter den Bahngleisen in über 200 m Entfernung sein?
Ja, das liegt tatsächlich am Auensee.
Direkt.
Wir haben in einer spontanen Umfrage unter "echten" Kissingern, keinen gefunden, der wusste, dass es einen Auenwald in Kissing gibt.
Und auch kein von uns getestetes Navi konnte damit was anfangen.
Oder Google Maps.
Dort findet sich unter "Kissing Auenwald", nur eine Zahnärztin.
Die heißt Kissing.
In Esslingen.
Am Neckar.
Das liegt da nämlich wirklich.
Also am Neckar.
Und nicht hinter Bahngleisen.
Sondern direkt.
Und das "Krematorium am Auenwald" hat sogar eine eigene Homepage. HIER
Sonntag, 24. April 2011
Also wir von der BI 2 haben kein Problem mit einem Rockkonzert in Kissing! Wir finden schlichtweg den Standort nicht besonders glücklich gewählt, aber dafür können die Jugendlichen nix!!!
Ich denke die wenigsten Kommentatoren stört auch das Konzert an sich, sondern die meisten haben schlichtweg keine Toleranz mehr, einer Entscheidung unseres Bürgermeisters gegenüber.
Aber dennoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die Jugend dafür nichts kann und das die eine tolle Aktion gestartet haben. Die Jugendlichen haben hier viel Herzblut reingesteckt und bekannte Bands nach Kissing geholt.
Daran sollte sich so manch einer ein Beispiel nehmen ;)
Wir wünschen der Altort-Jugend auf jeden Fall viel Erfolg, rockt Kissing und habt Spaß!!!
<ifr
Ich denke die wenigsten Kommentatoren stört auch das Konzert an sich, sondern die meisten haben schlichtweg keine Toleranz mehr, einer Entscheidung unseres Bürgermeisters gegenüber.
Aber dennoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die Jugend dafür nichts kann und das die eine tolle Aktion gestartet haben. Die Jugendlichen haben hier viel Herzblut reingesteckt und bekannte Bands nach Kissing geholt.
Daran sollte sich so manch einer ein Beispiel nehmen ;)
Wir wünschen der Altort-Jugend auf jeden Fall viel Erfolg, rockt Kissing und habt Spaß!!!
<ifr
Donnerstag, 21. April 2011
Rockparty am Krematorium
Ein wirklich würdevoller Platz.
Für ein Kremantorium.
Naja, die baldigen "Nachbarn" wird Lärm nicht mehr stören...
Freitag, 15. April 2011
Einmal Kopfschütteln gefällig?
Dienstag, 12. April 2011
Montag, 11. April 2011
Friedberger Allgemeine
Gemeinderat
Sterben soll teurer werden
Das Gremium berechnet die Bestattungsgebühren neu. Es droht eine kräftige Erhöhung, da die Preise kostendeckend sein müssen Von Carmen Schaumann
- Sterben wird in Kissing wohl bald teurer: Die Gebühren für das Bestattungswesen sollen neu berechnet werden. So sollen zum Beispiel die Gebühren für ein Doppelgrab von 1840 Euro auf 2515 Euro erhöht werden. Foto: Archivfoto: Anton Schlickenrieder
Laut Kalkulation würden die Gebühren wie folgt ansteigen:
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Doppelgrab mit möglicher Viererbelegung 2515 statt 1840 Euro.
Dreiergrab mit einer möglichen sechsfach Belegung 3378 statt 2450 Euro. Diese Gräber haben alle eine Nutzungsdauer von 20 Jahren.
Urnengrab 407 statt 355 Euro.
Urnennische 456 statt 400 Euro. Die Urnengräber haben eine Nutzungsdauer von zehn Jahren.
Leichenhaus Die Gebühr für die Nutzung könnte von 250 auf 428 Euro ansteigen.
Doch die Mitglieder des Gemeinderates sind sich noch unschlüssig über die Erhöhung der Gebühren. Angesichts der Kalkulation sagte Gemeinderat Georg Lechner (parteilos/FWG-Fraktion): „Die Leute trauen sich bald nicht mehr zu sterben, wenn das so teuer wird.“ Zudem stand zur Diskussion, ob die Gebühr für die Leichenhalle nicht gestaffelt werden könne, schließlich brauche zum Beispiel eine Urne im Gegensatz zu einer Leiche im Sarg keine Kühlung.
Mesner Oliver Kosel (CSU) hielt die Staffelung für eine gute Idee. Denn momentan würden viele die Gebühr von aktuell 250 Euro, die im Jahr 2004 eingeführt worden war, umgehen. „Rund zwei Drittel der Urnen kommen mittlerweile vom Bestatter direkt zum Grab, seit es 250 Euro kostet, die Aussegnungshalle zu nutzen.“
Bürgermeister Wolf schlug vor, eine allgemeine Friedhofsgebühr zu erheben, die die Nutzung der Aussegnungshalle beinhaltet. Zu einem Ergebnis ist der Rat in der jüngsten Sitzung noch nicht gekommen. Angesichts einiger Ungereimtheiten in der Kalkulation soll diese zunächst überarbeitet werden. Der Hauptausschuss wird sich dann diesem Thema erneut annehmen, bevor es wieder im Gemeinderat beraten und gegebenenfalls beschlossen wird.
Neue Urnengräber werden gebaut
Weiteres Friedhofthema in der Sitzung war die Urnenbestattung. Es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung, deshalb wird nun angebaut. Landschaftsarchitektin Julia Zimmer hat ein Modell entworfen, um 47 neue Urnenplätze zu schaffen. Es sieht vor, auf dem alten Teil des Friedhofs zwischen den Grabreihen 3 und 4 eine Urnengrabreihe einzufügen. Diesem Vorschlag stimmten alle Räte zu. Der Bau soll schon bald beginnen. Zudem zeigte Julia Zimmer einen Plan mit Erweiterungsmöglichkeiten für weitere 200 Urnengräber im Eingangsbereich des Friedhofs. Im Norden könnte eine rechteckige Fläche für rund 170 stehende und liegende Urnengräber entstehen im Süden ein Rondell für rund 30 Urnenstelen.
Das Rondell solle ebenfalls möglichst zeitnah gebaut werden, sagte Bürgermeister Wolf. „Denn die Urnenbestattungen nehmen dramatisch zu“, so seine Begründung. Die Räte waren damit einverstanden.
Samstag, 9. April 2011
+++Newsticker+++
Beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wurde Klage eingereicht.
Mittwoch, 6. April 2011
Wer hätte das gedacht?
Die BI hat etwas gemeinsam mit Herrn Wolf!?
Ja, denn Herr Wolf ist Gründungsmitglied in einem Verein.
Genau wie die Leutchen von der BI.
Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es!
In beiden Vereinen findet sich das Wort "Lebensraum".
Die BI hat den "Lebensraum Kissing e.V." mitgegründet.
Herr Wolf den "Lebensraum Lechtal e.V.".
Dieser Verein sieht seine Aufgaben in
Zum Beispiel konzipiert der "Lebensraum Lechtal e.V." gerade einen Naturerlebnispfad für den Weitmannsee. Ohne belehrende Schilder. Sondern mit Natur-Erlebnisangeboten.
Wir finden dass eine tolle Sache!
Wie hat Herr Wolf denn seinen Vereinsmitgliedern erklärt, dass in Kissing ein Krematorium gebaut wird?
Nahe Auensee und Lech?
Wahrscheinlich genau wie uns.
Nämlich, dass das alles überhaupt nicht schädlich ist.
Weder für die Umwelt noch für die Menschen.
Vielleicht sollte sich die Gemeinde Kissing aber überlegen, am Krematorium ein belehrendes Schild aufzustellen?
Bevor noch einer auf die Idee kommt, sich selber schlau zu machen und das recherchieren anfängt...
Auf dem Schild kann dann jeder nachlesen, wie toll das Krematorium ist. Und überhaupt keine Quecksilber- und Dioxinschleuder!
Und wenn man es dann noch grün anmalt, ist man sowieso auf der richtigen Seite.
Denn was grün ist, kann ja gar nicht umweltschädlich sein.
Und vielleicht kann man den Schornstein, bevor er aufgestellt wird, noch von Kindergartenkindern hübsch anmalen lassen?
Dann ist das Krematorium so richtig schön umweltbewusst und familienfreundlich!
So wie Kissing!
Ja, denn Herr Wolf ist Gründungsmitglied in einem Verein.
Genau wie die Leutchen von der BI.
Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es!
In beiden Vereinen findet sich das Wort "Lebensraum".
Die BI hat den "Lebensraum Kissing e.V." mitgegründet.
Herr Wolf den "Lebensraum Lechtal e.V.".
Dieser Verein sieht seine Aufgaben in
- Umweltbildung
- Naturbezogene Erholung
- Biotopverbund
- Nachhaltige Landnutzung
Zum Beispiel konzipiert der "Lebensraum Lechtal e.V." gerade einen Naturerlebnispfad für den Weitmannsee. Ohne belehrende Schilder. Sondern mit Natur-Erlebnisangeboten.
Wir finden dass eine tolle Sache!
Wie hat Herr Wolf denn seinen Vereinsmitgliedern erklärt, dass in Kissing ein Krematorium gebaut wird?
Nahe Auensee und Lech?
Wahrscheinlich genau wie uns.
Nämlich, dass das alles überhaupt nicht schädlich ist.
Weder für die Umwelt noch für die Menschen.
Vielleicht sollte sich die Gemeinde Kissing aber überlegen, am Krematorium ein belehrendes Schild aufzustellen?
Bevor noch einer auf die Idee kommt, sich selber schlau zu machen und das recherchieren anfängt...
Auf dem Schild kann dann jeder nachlesen, wie toll das Krematorium ist. Und überhaupt keine Quecksilber- und Dioxinschleuder!
Und wenn man es dann noch grün anmalt, ist man sowieso auf der richtigen Seite.
Denn was grün ist, kann ja gar nicht umweltschädlich sein.
Und vielleicht kann man den Schornstein, bevor er aufgestellt wird, noch von Kindergartenkindern hübsch anmalen lassen?
Dann ist das Krematorium so richtig schön umweltbewusst und familienfreundlich!
So wie Kissing!
Dienstag, 29. März 2011
Investigativer Journalismus
(von lat.: „investigare“; zu dt.: „aufspüren, genauestens untersuchen“) bezeichnet eine Form des Journalismus. Der Veröffentlichung geht dabei eine langwierige, genaue und umfassende Recherche voraus. Quelle: Wikipedia
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