Montag, 11. April 2011

Friedberger Allgemeine

Gemeinderat

Sterben soll teurer werden

Das Gremium berechnet die Bestattungsgebühren neu. Es droht eine kräftige Erhöhung, da die Preise kostendeckend sein müssen Von Carmen Schaumann
Sterben wird in Kissing wohl bald teurer: Die Gebühren für das Bestattungswesen sollen neu berechnet werden. So sollen zum Beispiel die Gebühren für ein Doppelgrab von 1840 Euro auf 2515 Euro erhöht werden.
Foto: Archivfoto: Anton Schlickenrieder
Kissing Sterben wird in Kissing wohl bald teurer: Die Gebühren für das Bestattungswesen werden derzeit neu berechnet. Diese Berechnung muss turnusgemäß gemacht werden, da der Gesetzgeber vorschreibt, dass die Gebühren kostendeckend sein sollen. Roberto Rauscher, der Vertreter einer Kommunalberatungsfirma, stellte in der jüngsten Sitzung nun seine Kalkulation für den Kissinger Friedhof vor. Es droht eine kräftige Erhöhung.
Laut Kalkulation würden die Gebühren wie folgt ansteigen:
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Einzelgrab mit einer möglichen Zweierbelegung 1258 statt bislang 1220 Euro.
Doppelgrab mit möglicher Viererbelegung 2515 statt 1840 Euro.
Dreiergrab mit einer möglichen sechsfach Belegung 3378 statt 2450 Euro. Diese Gräber haben alle eine Nutzungsdauer von 20 Jahren.
Urnengrab 407 statt 355 Euro.
Urnennische 456 statt 400 Euro. Die Urnengräber haben eine Nutzungsdauer von zehn Jahren.
Leichenhaus Die Gebühr für die Nutzung könnte von 250 auf 428 Euro ansteigen.
Doch die Mitglieder des Gemeinderates sind sich noch unschlüssig über die Erhöhung der Gebühren. Angesichts der Kalkulation sagte Gemeinderat Georg Lechner (parteilos/FWG-Fraktion): „Die Leute trauen sich bald nicht mehr zu sterben, wenn das so teuer wird.“ Zudem stand zur Diskussion, ob die Gebühr für die Leichenhalle nicht gestaffelt werden könne, schließlich brauche zum Beispiel eine Urne im Gegensatz zu einer Leiche im Sarg keine Kühlung.
Mesner Oliver Kosel (CSU) hielt die Staffelung für eine gute Idee. Denn momentan würden viele die Gebühr von aktuell 250 Euro, die im Jahr 2004 eingeführt worden war, umgehen. „Rund zwei Drittel der Urnen kommen mittlerweile vom Bestatter direkt zum Grab, seit es 250 Euro kostet, die Aussegnungshalle zu nutzen.“
Bürgermeister Wolf schlug vor, eine allgemeine Friedhofsgebühr zu erheben, die die Nutzung der Aussegnungshalle beinhaltet. Zu einem Ergebnis ist der Rat in der jüngsten Sitzung noch nicht gekommen. Angesichts einiger Ungereimtheiten in der Kalkulation soll diese zunächst überarbeitet werden. Der Hauptausschuss wird sich dann diesem Thema erneut annehmen, bevor es wieder im Gemeinderat beraten und gegebenenfalls beschlossen wird.
Neue Urnengräber werden gebaut
Weiteres Friedhofthema in der Sitzung war die Urnenbestattung. Es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung, deshalb wird nun angebaut. Landschaftsarchitektin Julia Zimmer hat ein Modell entworfen, um 47 neue Urnenplätze zu schaffen. Es sieht vor, auf dem alten Teil des Friedhofs zwischen den Grabreihen 3 und 4 eine Urnengrabreihe einzufügen. Diesem Vorschlag stimmten alle Räte zu. Der Bau soll schon bald beginnen. Zudem zeigte Julia Zimmer einen Plan mit Erweiterungsmöglichkeiten für weitere 200 Urnengräber im Eingangsbereich des Friedhofs. Im Norden könnte eine rechteckige Fläche für rund 170 stehende und liegende Urnengräber entstehen im Süden ein Rondell für rund 30 Urnenstelen.
Das Rondell solle ebenfalls möglichst zeitnah gebaut werden, sagte Bürgermeister Wolf. „Denn die Urnenbestattungen nehmen dramatisch zu“, so seine Begründung. Die Räte waren damit einverstanden.

Samstag, 9. April 2011

+++Newsticker+++

Beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wurde Klage eingereicht.

Mittwoch, 6. April 2011

Wer hätte das gedacht?

Die BI hat etwas gemeinsam mit Herrn Wolf!?
Ja, denn Herr Wolf ist Gründungsmitglied in einem Verein.
Genau wie die Leutchen von der BI.
Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es!
In beiden Vereinen findet sich das Wort "Lebensraum".
Die BI hat den "Lebensraum Kissing e.V." mitgegründet.
Herr Wolf den "Lebensraum Lechtal e.V.".

Dieser Verein sieht seine Aufgaben in


  • Umweltbildung
  • Naturbezogene Erholung  
  • Biotopverbund
  • Nachhaltige Landnutzung


Zum Beispiel konzipiert der "Lebensraum Lechtal e.V." gerade einen Naturerlebnispfad  für den Weitmannsee. Ohne belehrende Schilder. Sondern mit Natur-Erlebnisangeboten.
Wir finden dass eine tolle Sache!

Wie hat Herr Wolf denn seinen Vereinsmitgliedern erklärt, dass in Kissing ein Krematorium gebaut wird?
Nahe Auensee und Lech?
Wahrscheinlich genau wie uns.
Nämlich, dass das alles überhaupt nicht schädlich ist.
Weder für die Umwelt noch für die Menschen.
Vielleicht sollte sich die Gemeinde Kissing aber überlegen, am Krematorium ein belehrendes Schild aufzustellen?
Bevor noch einer auf die Idee kommt, sich selber schlau zu machen und das recherchieren anfängt...
Auf dem Schild kann dann jeder nachlesen, wie toll das Krematorium ist. Und  überhaupt keine Quecksilber- und Dioxinschleuder!
Und wenn man es dann noch grün anmalt, ist man sowieso auf der richtigen Seite.
Denn was grün ist, kann ja gar nicht umweltschädlich sein.
Und vielleicht kann man den Schornstein, bevor er aufgestellt wird, noch von Kindergartenkindern hübsch anmalen lassen?
Dann ist das Krematorium so richtig schön umweltbewusst und familienfreundlich!
So wie Kissing!

Dienstag, 29. März 2011

Investigativer Journalismus

(von lat.: „investigare“; zu dt.: „aufspüren, genauestens untersuchen“) bezeichnet eine Form des Journalismus. Der Veröffentlichung geht dabei eine langwierige, genaue und umfassende Recherche voraus. Quelle: Wikipedia





Mittwoch, 23. März 2011

Weiter gehts...

Nein, wir haben nicht den Mut verloren!
Aber manchmal bekommt man hier auf dem Blog Aussagen zu lesen, die einen innehalten lassen. Durchschnaufen.
Diese Auszeit habe ich mir einfach mal genommen.
Doch nun geht es weiter!
Die Dinge sind am laufen, wir sind weiterhin dran.

Freitag, 18. März 2011

Ausgleichsfläche

Wenn eine Naturschutzzone oder Biotop, bebaut werden soll, muss eine Ausgleichsfläche gestellt werden.

Hier Fotos von der neuen Ausgleichsfläche, für das stark bebaumte Grundstück, auf dem das Krematorium gebaut werden soll.


Donnerstag, 17. März 2011

....super Technologien, bis man es besser weiß...

Da Herr Kaiser sich offenbar dazu genötigt fühlt, auf dem Blog Kissinger Bürger zu kommentieren, wollen wir hierauf nun doch reagieren.

Herr Kaiser schaffte es, unseren Bürgermeister und Gemeinderat restlos für seine Sache zu begeistern.

Nun möchten wir kurz auf den Amalgator eingehen:

Herr Kaiser pries vor einigen Jahren diesen Amalgator als das "non plus ultra"  zur reststofffreien Abscheidung und Rückgewinnung von Quecksilber sowie zur katalytischen Zerstörung von Dioxinen und Furanen in Krematorien an. HIER  geht es zu einem pdf von Herrn Kaiser, dass diesen Amalgator beschreibt.

Der Amalgator war super! Besser ging es nicht!
Naja, bis man feststellte, dass dieser Amalgator halt doch nicht das Ei des Kolumbus war.
O-Ton eines Krematoriumbetreibers: "Den Amalgator haben wir schon lange nicht mehr , dass war eine zu große Schweinerei"

Und jetzt preist man das Festbettverfahren an.
Auszug aus einem gestrigen Kommentar von Herrn Kaiser:

...Aktivkohle im Flugstrom- oder Festbettverfahren sind anerkannte Technologien.....

Das neue Ei des Kolumbous?
Bis man feststellt, dass das auch wieder nix war?

Wir haben uns erlaubt, eine Seite von Dernekamp zu kopieren und hier einzufügen.
Der Text ist etwas länger, doch es lohnt sich!
Wem dies nicht die Augen öffnet, der will nicht sehen...


Der Umwelt- und Gesundheitsschutz muss vertraglich abgesichert werden.

[Verfasst durch den vom IDU-Vorstand einberufenen techn. Beirat: Medding, Große-Perdekamp und Wang]
Interessengemeinschaft Dernekämper Unternehmen GbR aus Dülmen
Die am Informationsabend durch den Mitbetreiber Herrn Kaiser vorgestellte Filtertechnik ist nicht ausreichend und veraltet, sowie Teile seiner Aussagen waren mehr als unzutreffend.
  1. Die vorgesehenen Aktivkohle-Festbettfilter sind nicht mehr Stand der Technik, unter anderem dadurch, dass der Austausch des Filtermediums nur einmal jährlich pauschal erfolgt und bereits durch eine Fehlbedienung oder –funktion schon am ersten Betriebstag gebrauchsuntüchtig werden kann, ohne dass es jemand bemerkt. Bei moderneren Anlagen wird das Flugstromverfahren eingesetzt. Hier erfolgt täglich ein Austausch von unbrauchbar gewordenen Additiven nach den Benutzungsparametern.
  2. Die Behauptung, dass zusätzliche Grenzwerte rechtlich nicht durchsetzbar und nicht zumutbar wären, widerlegt das Beispiel des neuen Krematoriums in Siegen und wird auch an anderen Standorten praktiziert.
  3. Die am Infoabend durch Herrn Kaiser aufgestellte Behauptung die auch auf der Homepage vom Betreiber des Krematoriums Birkengrund (www.im.birkengrund.de) noch mal nachgelesen werden kann, zitieren wir wie folgt: "Die 27. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (27. BimSchV) ist die strengste Verordnung für Krematorien weltweit", verschweigt, dass staatliche Umweltämter zusätzliche Grenzwerte für Schadstoffimmissionen für dringend erforderlich halten und festlegen, sowie diese überwacht wissen wollen, weil eben die 27. BimSchV nicht ausreichend ist. Zitate der zuständigen Personen der Umweltämter Münster und Siegen.

    Ansprechpartner:
    Staatl. Umweltamt Münster Herr Patzer (Tel. 0251 2375 191),
    Staatl. Umweltamt Siegen Herr Messmann (Tel. 0271 585 264) oder
    Herr Neumann (Tel. 0271 585 261)
  4. Auch die Aussage von Herrn Kaiser, es gäbe keine kontinuierliche Messung für Quecksilber im Abgasstrom, zeugt entweder von Unwissenheit oder ist eine weitere Täuschung. Nur ein Beispiel: MERCEM: Quecksilber-Analysator zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung des Gesamtquecksilbers an Verbrennungsanlagen gem. 17. BimSchV (www.sick-maihak.de)
  5. Auch können wir uns ganz genau daran erinnern, dass seitens Herrn Kaiser die Behauptung aufgestellt wurde, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen kein Problem darstellen, da die meisten Verstorbenen Gebissträger sind, verwundert uns weiter. Denn wenn das Quecksilber kein Problem ist, verstehen wir nicht, warum die Fa. Metall-Technik - vertreten durch Herrn Kaiser und die Vermeulen Produkt Engineering – eine Vorrichtung zur Abscheidung von Quecksilber, welche Amalgator heißt, sich patentrechtlich schützen lassen hat. (www.amalgator.de ) und die an dem Infoabend nicht mit einer Silbe erwähnt wurde. Dass eine solche Technik auch in den neuesten Veröffentlichungen der Fa. Metall-Technik keine Erwähnung findet, lässt viel Raum für Spekulationen. Ersten Recherchen nach, ist dieses Verfahren doch noch nicht so ausgereift, wie es zunächst dargestellt wird. Zitat Herr Rehlein u. Herr Schneider vom Krematorium Kempten (Tel. 0831 9606670): „Den Amalgator haben wir schon lange nicht mehr , dass war eine zu große Schweinerei“. Der Amalgator war etwa 5 Jahre im Einsatz und wurde vor ca. 3 Jahren entfernt. Dass jedoch das aus dem Amalgam stammende Quecksilber Umwelt- und Gesundheitsprobleme bereitet, kann in tausenden von Publikationen nachgelesen werden.
  6. Aufgrund Vorgenanntem vermuten wir in Bezug auf die Technik eine mangelnde Zuverlässigkeit bei dem zukünftigen Betreiber. Hieraus resultierend fürchten wir einen jahrelangen Streit um versagende Filter und eine damit verbundene starke Gesundheitsbelastung, vergleichbar mit den sicherlich der Stadt bekannten Schäden durch Versagen von Eisenstaubfiltern bei den Anliegern „An der Eisenhütte“. Nur mit dem Unterschied, dass man diese Schäden visuell wahrnehmen kann und anschließend reparieren kann. Gesundheitsschäden durch Quecksilber werden erst spät wahrgenommen und sind nicht mehr reparabel.
[Anm.: Kursive Absätze sind Zitate aus Pressemitteilung (PM003/05) des Bund Naturschutz in Byern e.V.]
Nur wenn umfangreiche zusätzliche Auflagen erfolgen, die in einem privatrechtlichen Vertrag zwischen Stadt und Betreiberfirma festgeschrieben werden, könnte an einem anderen Standort, der weiter entfernt von Bebauungen sowie dem Arbeits- und Lebensbereich von Menschen liegt, den Bedenken der betroffenen Anlieger zumindest teilweise Rechnung getragen werden.

Toll, was wir uns hier nach Kissing geholt haben!
Oder was uns geholt wurde!

Quellenhinweis: http://www.dernekamp.de; Original HIER einsehbar

Dienstag, 15. März 2011

Seid dabei!

Der Mann hinter den Kulissen



Gregor Kaiser. 
Der Mann, der hinter den Krematorien der Metal-Technik GmbH steht.
Hier und in Sinsheim.
Und andernorts...

Ja...
Wie geht man um mit einem wütenden Mob?
Menschen, die sich ihren Heimatort nicht verseuchen lassen wollen?
Menschen, die entäuscht sind von ihren Politikern?
Menschen, die sich wehren gegen Ignoranz?
Menschen, die übergangen wurden?

Da gibt es jetzt schon Schulungen.
Anstatt das Verhalten zu ändern, 
wird beigebracht, wie man diese Menschen ruhig hält.
Wie man sie professionell ignoriert.
Ist das der richtige Ansatz?

Oder sollte man zu seinen Fehlern stehen?
Sie regulieren?
Einstehen für seine Bürger?
Den Willen der Bürger ernst nehmen?

Da ist es wohl bequemer, sich schulen zu lassen in Ignoranz und Umgang mit Wutbürgern.

Armes Deutschland.

Sonntag, 6. März 2011

Liebe Leser,

es kommen immer wieder die Argumente, Kissing hätte doch die Belastung durch die B 2, das Chemiewerk etc.
All diese Probleme sind uns bekannt,doch momentan geht es der BI primär um ein weiteres, noch nicht erbautes Problem.
Wir haben aber vor, uns mit unserem Verein auch in Zukunft für Kissing einzusetzen und Missstände zu verbessern.
Sie können sich mit Ihren Vorschlägen an Vereinsmitglieder wenden, damit diese Themen im Verein zur Sprache kommen. Den Link zum Verein finden Sie in der obigen Tableiste unter "Homepage + Lebensraum Kissing e.V.".

Krema Song

,

Wir habe eine neue Rubrik, oben in der Tableiste eröffnet: "Beiträge aus der Bevölkerung".
Darin zeigen wir Beiträge von Kissingern, die uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden.

Dienstag, 1. März 2011

Liebe Leser,

es freut uns sehr, dass so viele Anfragen kommen, wie man uns unterstützen kann!
In der Tableiste oben, auf dieser Seite finden Sie den Register "Homepage + Lebensraum Kissing e.V.".
Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie auf eine extra Seite, dort können Sie einmal auf die Haupseite unserer offiziellen Homepage gelangen, oder direkt auf die Unterseite des "Lebensraum" (das Bild mit dem Baum).
Hier finden Sie alle Informationen, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können.
Vielen, vielen Dank dafür,
Ihre BI 2

Dienstag, 22. Februar 2011

.

Aufgrund von Anfragen, teilen wir mit, dass Gemeinderatsmitglieder sich vertaulich an uns wenden können.
Wir werden Gemeinderatsmitgliedern bei Anfrage unter

kissinger-sagen-nein@web.de

eine gesonderte E-Mail Adresse zukommen lassen und dies natürlich nicht veröffentlichen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Man kann gegen ein Krematorium in Kissing sein,
man kann dem gegenüber gleichgültig sein.
Aber dafür kann man doch nicht sein.
Aus welchen Gründen?
Und so entschieden?
Welche Vorteile bringt ein Krematorium gegenüber anderen Gewerbebetrieben?
Sind die Befürworter wirklich für das Krematorium?
Oder schlicht "königstreu", obrigkeitshörig?

Heute auf dem Rathausplatz!



Die Damen und Herren Gemeinderäte haben die ursprünglich für heute angesetzte Sitzung wegen mangelnder Tagesordnungspunkte abgesagt.
Wir werden trotzdem heute auf dem Rathausplatz demonstrieren.
Außer einer Kundgebung mit PowerPoint Präsentation, wird es die Möglichkeit geben, dass jeder anwesende Demonstrant ein Rederecht über Mikrofon wahrnehmen kann. Wenn technisch alles klappt, wird  auch für musikalische Unterhaltung gesorgt ;)
Wir freuen uns auf Euch!

Montag, 14. Februar 2011

Kommentare

Liebe Leser,

in den letzten Tagen wurde ich vermehrt darauf angesprochen, dass Kommentare nicht veröffentlicht wurden.
Sollten Sie Ihren Kommentar ebenfalls nicht finden, schicken Sie mir bitte den Kommentar als Mail an
kissinger-sagen-nein@web.de
Ich werde ihn dann selber einstellen mit Ihrem Namen oder Pseudonym.
Wenn Sie dies nicht möchten, probieren Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
Ich habe "blogger" eine Anfrage gesendet, warum Kommentare in meinem Dashboard nicht erscheinen, warte hier aber noch auf Antwort.
Verzeihen Sie bitte diesen Umstand, ich hoffe dies über "blogger" bald beheben zu können.

Ooookay...
"blogger" schreibt, dass manche Browser ab und an ein Problem mit "blogger" zeigen (wohl aber nicht ständig ;P),  zudem sollte man Drittanbieter Cookies erlauben und wenn das alles nicht hilft den Cookie-Cache leeren. Offenbar habe ich keine Möglichkeit darauf einzuwirken, da ich bereits alle Einstellungen hier auf "akzeptieren" gestellt habe.
Hmmm, klingt sehr aufwendig.
Eventuell haben Sie die Möglichkeit von einem anderen PC aus in diesen Blog zu kommen. Oft sind Firmen-PC's stark gesichert.

Falls weiterhin Probleme mit dem kommentieren auftreten, schicken Sie mir eine Info.
Falls jemand "blogger"- oder PC-Profi ist und eine Lösung für dieses Problem kennt, wäre ich für jede Hilfe dankbar!

Selbstverständlich veröffentlichen wir hier alle Kommentare, sofern die Regeln eingehalten wurden.

Samstag, 12. Februar 2011

.

Zu dem Leserbrief der Familie Körner in der heutigen Ausgabe der Friedberger Allgemeinen:

Der Grund, warum die BI 2 "nur" 1000 Unterschriften eingereicht hat, ist ganz einfach!

Wir haben die verbliebenen 600 einfach nicht mehr gefragt!

Um in Kissing ein Bürgerbegehren anzustreben, werden (ich frag noch mal genau nach) ca. 950 Unterschriften benötigt. Wir hatten uns damals entschlossen, die Liste mit 1000 Unterschriften einzureichen, um einen Puffer für den bei Unterschriftlisten üblichen Ausschuss von nicht zulässigen Unterschriften zu haben.
Bevor hier also die wildesten Mutmaßungen angestellt werden, bitte in Zukunft einfach mal nachfragen. Wir beißen nicht.

Dies nur am Rande: wir hätten diese Liste schon früher eingereicht, wären nicht in einigen Läden unsere ausgelegten Listen von Unbekannten abgeholt worden...

Die Demonstration am 03.02.2011 galt einzig und allein dem Baustopp des Krematoriums.
Zu anfangs wurde auch ausschließlich dieser Wunsch in Rufen geäußert.
Dass diese Rufe irgendwann umschlugen und sich gegen unseren Bürgermeister richteten, lag an der fortschreitenden Ignoranz welche die Bürger seitens des Bürgermeisters erfuhren und erfahren.
Dieser Fehler ist also nicht bei uns zu suchen.
Trotzdem haben wir uns  für die nächste Demo vorgenommen, mit einem Mikrophon, die Gruppendynamik etwas zu steuern, denn unser Ziel ist und bleibt der Baustopp!

Freitag, 11. Februar 2011

Andere Orte, andere Sitten...

Tja, andernorts reichen 120 Menschen die Ihren Protest kundtun, damit der Gemeinderat gegen den Bau eines Krematoriums stimmt.
Bei uns werden 1600 Stimmen ignoriert...

120 Bürger sind bei 3631 Einwohnern in Odendorf etwas mehr als ein     30stel,

bei der Gesamtbevölkerung der Gemeinde Swisttal sind es  um die         151tel

wir waren 1600 von 11114 Einwohnern, dies entspricht fast einem             7tel


Wieso sind unsere Wünsche exorbitant weniger wert, als die der Bürger anderer Gemeinden?
Bei der Kenntnis von 1600 Stimmen, hätte niemals der Beschluss gefasst werden dürfen.
Schon gar nicht einstimmig.

Tröstlich zu wissen, dass es noch Gemeinden gibt, die den Einzelnen für wichtig erachten.

Wobei, es stimmt so natürlich nicht! Der Einzelne wiegt in Kissing schon was.
Wenn man bedenkt dass der abstimmende Gemeinderat (20 Stimmen) + Bürgermeister (1 Stimme) gerade mal ein gerundetes 529stel stellen, muss man sagen, doch der Einzelne wiegt. Kommt halt wohl nur darauf an welcher Einzelne...



Sw

isttaler Gemeinderat

Krematorium wird nicht gebaut

Erstellt 24.02.10, 12:08h, aktualisiert 24.02.10, 15:02h

Das geplante Krematorium im Gewerbegebiet Odendorf wird nun doch nicht gebaut. Nach massivem Bürgerprotest hat der Swisttaler Gemeinderat in geheimer Abstimmung das Vorhaben abelehnt.

Krematorium
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Nach massiven Bürgerprotesten wird das Krematorium nun doch nicht gebaut. (Bild: Homey)
Krematorium
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Nach massiven Bürgerprotesten wird das Krematorium nun doch nicht gebaut. (Bild: Homey)
SWISTTAL-ODENDORF - Das geplante Krematorium im Gewerbegebiet Odendorf wird nicht gebaut. Der Swisttaler Gemeinderat lehnte in geheimer Abstimmung mit 16 zu 14 Stimmen bei vier Enthaltungen dieses Vorhaben ab. Nicht zuletzt auch unter dem Eindruck eines massiven Bürgerprotestes vor und während der Ratssitzung. Etwa 120 Bürger, überwiegend aus Odendorf, protestierten mit Schildern wie "Odendorf soll kein Totendorf werden", "Krematorium - Nein danke", oder "Wir sind gegen das Krematorium in Odendorf" gegen die beantragte Feuerbestattungsanlage am Rande ihres Dorfes.

Donnerstag, 10. Februar 2011

BR 2 "Zündfunk" vom 10.02.2011




Das ist Berichterstattung. Neutral, objektiv, gut recherchiert, souverän.

Artikel AZ 10.02.2011

Dieser Artikel hat jetzt nichts mit der Diskussion um das Kissinger Krematorium zu tun,
das Thema wurde aber immer wieder in Kommentaren und in Emails an uns beklagt.
Deswegen hier nun der Artikel:


Tja...

Dienstag, 8. Februar 2011

Auszug: Verwaltung sucht nach Standort für Krematorium 18.12.2008 17:50 Uhr

Damals war noch Mering im Gespräch.

...Für den 46-jährigen Niederbayern ist dies eine gute Nachricht, war er doch erst kürzlich in Aichach gescheitert. Dort wollte er im Gewerbegebiet des Stadtteils Ecknach 1,7 Millionen Euro in sein Projekt investieren. Es wurde, nach einer emotional geführten Diskussion in der Öffentlichkeit, abgelehnt. „Die Standortfrage soll wohlüberlegt sein“, sagt Rainer Haupt deswegen. Und er betont: „Sie soll nicht im Eilverfahren entschieden werden. Die Bürger müssen einverstanden sein.“ Vor Weihnachten werde sich allerdings nichts tun, mutmaßt er....

Wie deutlich muss man noch werden?

Sonntag, 6. Februar 2011

Ein weiterer Ausschnitt eines Interviews mit Dr. med. Joachim Mutter,
welcher die Aussage "keine Schadstoffe " widerlegt.


Quelle: Freitag Die Ost-West Zeitung

Samstag, 5. Februar 2011

Zu dem Leserbrief von mir Kerstin Gröbmüller, in der heutigen Ausgabe, möchte ich eines sagen.
In diesem veröffentlichten Schreiben, finden sich Personen wieder, die ich so nie in meinem Brief erwähnt  habe.
Dafür wurde anderes entfernt...
Ich bin der Meinung, wenn eine Redaktion es für nötig hält Leserbriefe zu verändern, muß dieser vom Autor erst gegengelesen und abgesegnet werden.
Ein weiteres Mal den Namen unseres Chemieexperten in der Zeitung zu erwähnen, obwohl dieser ausdrücklich klar machte, dass er dies nicht wünscht, ist eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte!
Ich werde kein weiteres Mal der Friedberger Allgemeinen einen Leserbrief zusenden, oder irgendetwas sagen, da ich vermeiden möchte ein weiteres Mal falsch widergegeben zu werden.
Das ich nicht länger Abonnentin dieses Blattes sein werde, erklärt sich von selbst.

Und warum wird unsere Pressemitteilung zur Infoveranstaltung nicht veröffentlicht?


Zu dem Artikel auf Seite 4 der heutigen Ausgabe "Akteneinsicht wurde gewährt" möchten wir kurz etwas erklären.

Ja, das liest sich schön.

Entsteht doch der Eindruck, wir hätten, mit der Aussage, dass wir noch immer keine komplette Akteneinsicht erhalten haben, nicht ganz der Wahrheit entsprochen.
Unser Rechtsanwalt war in der Tat am 27.01.2010 im LRA Aichach und hat dort erklärt was er aus der Akte benötigt. Entsprechend war vereinbart, dass Kopien angefertigt werden und diese zugestellt werden. Üblicherweise geschieht dies in einem Zeitraum von ca. 2 Tagen.
In unserem Fall holte unser Rechtsanwalt die Akte nach 8 Tagen selber ab.
Normalerweise wird die Akte nach Beantragung zugestellt.
Die Beantragung erfolgt kurz nach Klageeinreichung.
Das man eine Akte nicht im LRA bearbeiten kann, sondern diese  in der Kanzlei durchgeht, sollte klar sein.

Stellungnahme Leserbrief Rainer Haupt 04.02.2011



Die Toleranzgrenze des Herrn Haupt ist also überschritten.
Nun damit können wir leben.
Unsere ist es schon lange.
Der Wandel der Bestattungskultur war nie unser Thema.
Unser Thema ist die Verhinderung industrieller Verbrennung in Kissing.
Wir bezweifeln nicht, dass Herr Haupt „immer offen und ehrlich Stellung genommen“  hat,
doch wir bezweifeln die Null-Emission.
Wir widerlegten diese auch schon des Öfteren.
Dass Herr Haupt die gesetzlich vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte einhalten wird, haben wir auch nie bezweifelt.
Doch diese Werte wurden zu einer Zeit  festgelegt, als industrielle Verbrennung in Deutschland noch kein Thema war und sich auch niemand Gedanken über Feinstaub gemacht hat,
Aus diesem Grund beruhigt uns diese Aussage nicht wirklich.
Wir möchten hier nochmal das Beispiel mit dem 14 Jahre alten Dieselauto erwähnen. Kommen Sie mit dem in irgendeine Innenstadt rein?

Dass wir unsachliche Behauptungen von uns geben, ist Herrn Haupts Meinung. Wie er zu der kommt ist uns nicht klar, war er doch selber bei unserer Infoveranstaltung. Dass wir unsere Ausführungen  -  ich benütze bewusst in diesem Zusammenhang nicht das Wort Behauptungen -  belegen können, hat sich bis jetzt jedem selbstständig denkenden Menschen erschlossen.

Zu der Aktivkohle Diskussion können wir nur sagen, dass unsere Anfrage, nach jährlichen, unangekündigten Messungen strikt abgelehnt wurde, angeblich aus Kostengründen.
Selbst unser Angebot, den Betrag selber zu tragen, wurde nicht angenommen.

Kempten ist älter. Das haben wir nie bestritten. Doch wurde Kempten von dem Anlagenerbauer selbst ins Spiel gebracht. Er verglich die in Kissing geplante Anlage des Öfteren mit Kempten. Hat dies nun an Gehalt verloren? 
Wie wir mittlerweile wissen, hat der Kemptener Betreiber  einige maßgebliche Veränderungen an seiner Anlage vorgenommen. Diese hat er weitgehend selbst bestritten und kann nun von einer  guten Anlage reden.
Zudem möchten wir ausdrücklich betonen, dass Kempten den Kontakt zu uns aufgenommen hat. Und dies am Vorabend unserer Infoveranstaltung vom 24.01.2011.
Wir protestieren aber bekanntlich schon eine ganze Zeit länger gegen den Bau eines Krematoriums in Kissing.
Dem Kemptener Betreiber zu unterstellen uns für seine Zwecke zu benützen, ist somit unhaltbar und grenzt an Verleumdung.



Abschließend möchte ich noch kurz auf Herrn Haupts Infoveranstaltung beim AWO - Altennachmittag eingehen.
Die Aussage Herrn Haupts, Amalgam sei  in Zukunft immer rückläufiger, möchte ich einen Auszug eines Interviews mit Herrn Dr. med. Joachim Mutter gegenüberstellen:





Und wer weiß, was Kunststoff- und Keramikfüllungen kosten und bedenkt, dass zahnärztliche Leistungen von den Krankenkassen immer weniger bezuschusst werden, dem ist wohl klar, dass einigen Patienten in Zukunft nichts anderes mehr übrig bleiben wird, als Amalgam Füllungen, da sie sich nicht mehr leisten werden können.


Zu der Äußerung Senioren gegenüber, dass es doch praktisch sei, ein Krematorium in Kissing zu haben, da man dann nicht so weite Wege hätte, fällt mir nichts mehr ein.
Das macht mich einfach nur sprachlos, ob dieser Geschmacklosigkeit.

So jemand behauptet, ein Krematorium in pietätvoller und würdevoller Weise leiten zu wollen.


Und zu dem wiederholten Vorwurf der Polemik sei gesagt, wir befinden uns in guter Gesellschaft!
 Einige Beispiele aus Wikipedia für berühmte Polemiker:

Gotthold Ephraim Lessing, Arthur Schoppenhauer, Heinrich Heine, Franz Josef Strauß, Oscar Wilde, Jonathan Swift und, der von mir sehr verehrte, Michael Moore.
Damit kann ich persönlich leben ;).

Freitag, 4. Februar 2011

Endlich

Heute konnte unser Rechtsanwalt persönlich die Akte im Landratsamt abholen.

A.TV Bericht vom 04.02.2011

Sobald der heutige A.TV Bericht online ist, wird er auf der Sidebar zu finden sein.

Zu der zitierten Aussage von Herrn Wolf in diesem Bericht möchte ich deutlich Stellung nehmen,
indem ich hier zwei kopierte Auszüge aus meiner letzten Email vom 02.02.2011 an Herrn Wolf veröffentliche.
Diese Auszüge beweisen, dass Herr Wolf Unwahrheiten über uns verbreitet.

Herr Wolf wurde zitiert, er sei enttäuscht, da wir ein von ihm angebotenes,Gespräch abgelehnt hätten.

Er hatte mir ein Gespräch über den Umgang miteinander angeboten.
Kein klärendes Gespräch, die Krematoriumsproblematik betreffend.

...
Um eines vorweg zunehmen, muss ich Ihnen sagen, dass von unserer Seite kein Bedarf für ein klärendes Gespräch über Umgangsformen besteht.
...
Mein Mann, der wie Sie ja wissen, die BI 2 rechtlich vertritt, ist gerne bereit, sich mit Ihnen zusammenzusetzen,
um über rechtliche Möglichkeiten eines Ausstiegs zu sprechen. 
Die Bürgerinitiative ist gerne bereit, Sie bei diesem Ausstieg mit ganzer Kraft zu unterstützen.
...

Herr Wolf hielt es nicht für nötig, dieser Email zu antworten.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Ihr seid der WAHNSINN!!!

Damit hätten selbst wir nicht gerechnet!

D A N K E
Laut den anwesenden Polizisten wurden wir auf ca. 500 Leute geschätzt.
Der Rathausplatz war brechend voll! 

Danke, dass Ihr zeigt, dass hier nicht nur ein paar Querulanten am Werk sind,
sondern dass Kissing hinter uns steht!

Dass 500 Menschen bei kaltem Mistwetter abends vor dem Rathaus Ihren Protest rausbrüllen, schreien, pfeifen,
zeigt, dass KISSING kein Krematorium will!

Die meisten der Herren und Damen Gemeinderäte, hatten es vorgezogen, 
bereits früher in den Gemeindesaal zu kommen.
Irgendwie nachvollziehbar.


Hut ab, vor der handvoll Gemeinderäte, 
die sich trauten an den Bürgern vorbei zugehen!!!


Jetzt geht noch einen Schritt weiter,
fasst den Mut, 
die Fehlentscheidung zurückzunehmen.
Setzt Euch dafür ein, dass das Landratsamt die Baugenehmigung zurücknimmt.









Weil es so unfassbar gut passt heute...


In diesem Sinne lieber Gemeinderat:
 
 


 

;)

Wie uns  soeben zu Ohren kam,
möchte sich unser Gemeinderat heute, anstatt wie üblich um 19.30h,
schon um 19.00h zur Sitzung versammeln...




Lasst uns den Rathausplatz rocken!






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Gestern wurde uns über die Grünen von Kissing folgendes vom Bund Naturschutz übermittelt:


-einem privaten Investor muss man ganz besonders auf die Finger schauen
-eigene Quecksilber-Messungen sind unbedingt empfehlenswert
-schade, dass es keine Abwärmenutzung gibt

Dies hatte der Bund bereits letzte Woche den Grünen mitgeteilt.


Mittwoch, 2. Februar 2011

Dienstag, 1. Februar 2011

Lieber Don quijote von der Mancha,

natürlich ist uns dies bekannt. Allerdings gestaltete es sich als schwierig, dahin gehend irgendetwas rauszufinden. Haben Sie evtl. mehr Informationen, die Sie uns zukommen lassen könnten?

Es grüßt Sie die BI2

Stellungnahme zum Leserbrief des Bürgermeisters FA 01.02.2011

Schon die Einführung zeigt, dass Herr Wolf sich noch immer nicht die Mühe gemacht hat, sich endlich umfassend zu informieren.

Das Beispiel "Davos" allein zeigt dies in schönster Klarheit auf.
Hat die Schweiz eine BImschV 27? Nein! Die Schweiz hat ganze andere, viel strengere Auflagen.
Das Beispiel Davos ist auch sehr irreführend, um die Wortwahl von Hr. Wolf aufzugreifen.
Uns liegen mittlerweile die Amtsberichte der Gemeinde Davos aus den Jahren 2008 und 2009 vor. (Ja Hr. Wolf, wir sind schnell!)
Darin ist nachzulesen, dass im Jahre 2008 gerade einmal 150 Einäscherungen vorgenommen wurden.
Im Jahr 2009 sage und schreibe 152.

Also absolut kein vergleichbares Beispiel.

Nochmal der Vergleich: 152 Kremierungen jährlich  in Davos gegenüber mindestens 1500 in Kissing, dies ist nach oben offen, die Genehmigung eines weiteren Ofen reine Formsache.

Zudem ist das Davoser Krematorium kommunal.
Was dies bedeutet, haben wir ebenfalls bis zur Erschöpfung dargelegt.

Eine solche Argumentation können wir nicht nachvollziehen.

Wir hatten diese Berichte innerhalb einer Stunde vorliegen. Kein Hexenwerk dabei.
Hätte Hr. Wolf sich diese wenige Mühe auch gemacht, wäre ihm doch klar gewesen, wie lächerlich dieses Beispiel ist.
Stattdessen wird laut trompetet, wie schlecht die BI doch sei.
Diese Energie sollte wirklich endlich in Eigen-Information gesteckt werden.

Gerne sind wir dabei behilflich, fürchten aber, wieder nur auf taube Ohren und den unerschütterlichen Glauben an des Erbauers Worte zu stoßen.

Dabei sollte gute Informationsbereitschaft selbstverständlich sein. Sollte.

Wir erwähnten bereits, dass uns der Betreiber von Kempten bestätigte, dass bis zu dem Artikel vom 28.01.2011 in der FA, seitens der Gemeinde keine Nachfrage zu dem Brand in seinem Krematorium erfolgte. Hier wurde wohl wieder nur der Aussage des Erbauers geglaubt.

Und um kurz auf die tolle Boden-Abgasführung einzugehen.
Wie uns ein Krematoriumbetreiber aufklärte, handelt es sich dabei nicht um eine hochmoderne  Entwicklung, sondern um längst überholte und nicht bewährte Technik.
Auf den Einwand, mit der 150kg Begrenzung ernteten wir nur ein vielsagendes Lächeln...

Wir haben kein Problem mit Krematorien im allgemeinen. Das Augsburger Krematorium arbeitet sehr gut und auf dem höchsten technischen Stand.
Jedoch liegen zwischen diesem Krematorium und dem was in Kissing gebaut werden soll Welten.

Um noch einmal Davos aufzugreifen:
In der Schweiz werden die Bürger im Vorfeld befragt, ob sie einem solchen Bau zustimmen.
Die Schweiz betreibt seit vielen Jahren aktive Demokratie.


Offensichtlich ist Herr Wolf gänzlich immun gegen Ironie und Sarkasmus.
Die Bemerkung, warum Hr. Kaiser denn nicht Werbung mache im Internet, bezog sich auf dessen Angaben zu seinen angeblichen Spitzenwerten.

Auf das Argument mit dem Holzofen, nehmen wir schon gar nicht mehr Bezug, dass ist einfach nur ermüdend.
DenVergleich mit der Katzenhaarallergie hat man irgendwann fallen gelassen, vielleicht schafft man das mit dem Holzofen auch noch.

Und zu der Irreführung bleibt nur eines zu sagen:
Hr. Wolf behauptete uns gegenüber es würden keine Schadstoffe austreten.

Dies ist schlicht und ergreifend nicht wahr.

Hr. Wolf kann sich nur ein weiteres Mal darüber beschweren, man hätte ihm seine Meinungs- und Redefreiheit bei unserer, ach so schlechten Infoveranstaltung genommen.
Nun, die Möglichkeit zu informieren, wurde im letzten Jahr nicht wirklich wahrgenommen.
Erst nach unserer Infoveranstaltung, sah es die Gemeinde für erforderlich an, auf Ihrer Webseite zu informieren.
Darum hatten wir bereits Anfang Dezember ausdrücklich gebeten.

Doch erst jetzt wurde man wohl gewahr, dass man es nicht nur mit ein paar Wenigen zu tun hat.
Wir werden das Gefühl nicht los, dass es dem Bürgermeister noch immer nicht klar ist, dass sich für seine Person im Grunde niemand interessiert.

Wir wollen das Krematorium verhindern.

Aber da scheint ihm seine "Autorität" wichtiger, als Entscheidungen für seine Bürger zu treffen.
Sein Urteil anzuzweifeln, wird hier als persönliche Beleidigung aufgefasst.

Diese Haltung darf sich ein Bürgermeister jedoch nicht leisten.
Diese Haltung kann er sich auf Dauer nicht leisten. So was holt einen irgendwann ein.

Uns "offensichtliche Irreführung und Vereinnahmung" zu unterstellen, würde er sich selbst gegenüber schlicht verbieten.
Scheinbar scheint die faire Auseinandersetzung und der höfliche Ton nur in eine Richtung zu funktionieren. Allerdings sind wir da flexibel, wenn das so weitergeht.

Dass die Berichterstattung der Friedberger Allgemeinen eher als fragwürdig, denn als Journalismus zu bezeichnen ist, dürfte dem denkenden Leser klar sein.
Wenn nicht, empfiehlt es sich, einfach mal ein anderes Blatt zu lesen.
Neutraler Journalismus sieht anders aus.
Und nun, nachdem allzu leicht manipulierbaren Internetvoting, ein Telefonvoting?
14 Cent pro Anruf?
Wem eine solch fragwürdige  Aktion 14 Cent wert sind, bitte.

Uns stellt sich die Frage, ob die Friedberger Allgemeine nicht endlich anfangen möchte selber zu recherchieren, anstatt immer nur die Ihnen hingeworfenen Brocken zu veröffentlichen.
Die sich dann, wie am "Davoser-Argument", als absolut unhaltbar herausstellen.
Ebenso wie die Erklärung zum Kemptener Krematoriumbrand.


Aber nur weiter so, denn falls beabsichtigt ist, uns mit solchen Aussagen den Kampfeswillen zu nehmen, können wir dazu nur eines sagen:

Mitnichten!

Wir werden nicht aufhören, denn glaubt hier einer wirklich wir würden soviel Zeit und Energie in diese Sache stecken, wenn wir uns nicht sicher wären, dass es noch Möglichkeiten gibt?
Wir sind keine pubertierenden Revoluzzer, sondern wir haben hier Fachleute und Akademiker in unseren Reihen, Menschen die fest im Leben und im Beruf stehen.
Menschen die eigentlich genug zu tun haben, sich aber nicht von einem Dorfpolitiker ihren Lebensraum verpesten lassen wollen.


Sven & Kerstin Gröbmüller, Gerd Häusler, Eheleute Zielauf, Martina Greiter


__________________________________________________________________________________

Folgender Leserbrief wurde uns heute freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Er wurde heute ebenso an die FA gesandt.

Wer führt wen in die Irre?

 

Am Leserbrief des Herrn Bürgermeister Wolf (1.2.2011, FA) stimmt nur eines wirklich, nämlich die Überschrift: „Offensichtliche Irreführung der Bürger"!

 

Aber nicht die engagierte Bürgerinitiative 2 Kissings ist hier als "Täter" zu benennen, sondern Herr Wolf selbst! Als weitere "Mittäter" kämen die Mitglieder des Gemeinderates in Betracht, die dieses Bauvorhaben, wie mir scheint, recht blauäugig und vorschnell auf den Weg gebracht haben. Daß diesen Damen und Herren jetzt etwas flau im Magen ist, davon gehe ich nach der sehr gut besuchten Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative 2 aus. Alles andere wäre wohl nur noch als Ignoranz zu bezeichnen!

 

Unser Bürger Herr Wolf erweist sich nicht unbedingt als Meister, wenn er auf das Krematorium im "weltbekannten Luftkurort" Davos verweist. Dieser Vergleich hinkt enorm! Schließlich werden in Davos nur etwa 150 Leichenverbrennungen pro Jahr vorgenommen, und nicht, wie in Kissing geplant, 4000!!!

 

Noch etwas unterscheidet Kissing von Davos: In Davos hatten die Bürger selbst darüber bestimmen dürfen, ob sie ein Krematorium haben wollen - ja, so läuft das in der Schweiz!

 

Wir werden erst  in einigen Jahren wieder darüber entscheiden dürfen, wer unsere Bürgerinteressen im Gemeinderat vertreten wird - dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, daß wir Bürger tatenlos zusehen müssen, was unsere Volksvertreter mit dem Ihnen anvertrauten Mandat treiben!

 

 

Markus Hank, Kissing

Montag, 31. Januar 2011

Morgens halb zehn
in Kempten...



schon einige Stunden Betrieb.



Bei der Arbeit.



Diese Rauchsäule betrug ca. 25 Meter. Bei Windstille sollen es ca. 50 Meter sein.

Nun ja, so wird Kissing leicht zu finden sein...

Hr. Haupt gibt sich die Ehre ;)

beim letzten Seniorentreff im AWO Heim,erfuhren die Anwesenden von Hr. Vogt, dass beim so genannten  "Altennachmittag" am kommenden Donnerstag, den 03.02.2011 um 14.00 Uhr ein besonderer Gast erwartet  wird!

Hr. Haupt, der künftig das Krematorium in Kissing betreiben will, wird eine Infoveranstaltung  für die älteren Bürger halten.

Was kommt als nächstes? Eine Infoveranstaltung im Kindergarten? Oder im Haus Gabriel?

War das jetzt wieder polemisch?
Kann schon sein, aber lieber das, als geschmacklos.

Sonntag, 30. Januar 2011

Voting FA

Zu diesem Voting der Friedberger Allgemeinen:

Innerhalb von einer halben Stunde, war uns bekannt, auf welche Weise man das Voting manipulieren kann.
Wir sind uns für sowas allerdings zu schade.
Kissing steht hinter uns, das erfahren wir täglich durch Euren Zuspruch.
Und es werden jeden Tag mehr!

DANKE! Euch da draußen

Freitag, 28. Januar 2011

Gebt Eure Stimme ab!

Hier das von der Friedberger Allgemeinen erwähnte Voting.
Der Link wurde uns auf Anfrage zugesandt.



Es läuft offenbar schon seit dem 10.03.2010.

Hat wohl nicht jeder mitbekommen...



Schaut doch mal dort vorbei!
Denn evtl. verändert sich das Ergebnis ganz schnell, wenn jetzt nicht nur Befürworter davon wissen ;)

Edit 02.02.2011: upps, die Abstimmung wurde scheins beendet...
Liebe Leser,

wir haben uns entschlossen, Kommentare erst nach Freigabe sichtbar zu machen.
Für Sie ändert sich nichts beim kommentieren, ausser dass Ihr Kommentar nicht sofort erscheint.
Ich werde mehrmals täglich die Kommentarmeldungen lesen und dann freischalten.

Dies wurde leider notwendig, da Kommentare auftauchten, die Menschen in ihrer Privatsphäre verletzten.

Dies ist nicht Sinn und Zweck dieses blogs.

Sie sollen hier die Möglichkeit haben, Ihre Meinung pro & contra, Entäuschung und Ihr Unverständnis bezüglich des Krematoriumbaus und der damit verbundenen Politik in Kissing auszudrücken.



Dies soll kein "Maulkorb" sein, nur dient es nicht unserem Zweck, wenn Dinge auftauchen, die die Fronten nur verhärten.

Seien Sie ruhig ehrlich und direkt, aber
die Privatperson eines jeden ist und bleibt tabu.

Wir bitten hierfür für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihre zahlreichen Kommentare.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Liebe Leser,


 
gestern tauchten in Kommentaren die Wörter "geschmiert" und "schmieren" auf.
Nach langer Überlegung und Absprache mit unserem Rechtsanwalt haben wir uns entschlossen,
diese Kommentare stehen zu lassen, da sie niemanden direkt angreifen.
Jedoch möchten wir Sie an dieser Stelle  bitten, Kommentare so zu formulieren,
dass sie nicht als Beleidigung oder Verleumdung ausgelegt werden können.
Wir wollen wissen, was Sie denken und fühlen und dies hier auch zeigen,  
deshalb empfehlen wir Ihnen, sich so allgemein wie nötig/möglich zu äußern

Mittwoch, 26. Januar 2011

Liebe Leser dieses Blog,


 
das gedrehte Video haben wir in erster Linie als Dokumentation der Veranstaltung und als Merkhilfe, zum nochmal nachschauen, gemacht.
Aber natürlich dient es darüber hinaus auch als Mittel, um Behauptungen und verdrehte Wiedergabe, widerlegen zu können.

Wir als Vertreter der BI 2 wollen hier und jetzt ein für alle mal klarstellen,
dass es nie und zu keiner Zeit unser Bestreben oder Ziel war, den Gemeinderat oder Bürgermeister zu difamieren oder gar abzusägen.
Wir wollen den Bau eines Krematoriums in Kissing verhindern!
Das ist und bleibt unsere einzige Antriebsquelle.
Wir tun dies in erster Linie um unsere eigenen Familien zu schützen, aber natürlich auch für unsere Mitbürger und Nachbarorte.
 
Uns wurde unter anderem gesagt, wir sollen uns halt g'scheit informieren, dann würden wir ja sehen, dass da nix dabei sei.
Was bedeutet g'scheit?
Bei ausgewählten Personen, die uns ein Krematorium als Berreicherung für unseren Ort erklären wollen, die uns überzeugen wollen, dass  keinerlei gesundheiltiche Belastungen von einem solchen Betrieb ausgehen.
Oder halt g'scheit.
Durch monatelange Recherchen, über dieses Thema, durch lange und intensive Gespräche mit Fachleuten, Erbauern, Chemikern, Biologen, Toxikologen, Betroffenen?
 
Nun, wir wählten den zweiten Weg.

Doch leider mussten wir feststellen, dass der Effekt der Beruhigung sich nicht einstellte, im Gegenteil.
Durch das Wissen, das wir ansammelten und am Montag an Sie in komprimierter Form weitergaben, kamen wir nur noch mehr zu einem einzigen Ergebnis:
 
KEIN KREMATORIUM!!!
 
Nach dem unser Bürgermeister wiederholt betonte, man wolle doch auf vernünftige und tolerante Art und Weise miteinander umgehen, können wir darauf nur eines  antworten:
 
Ja wegen uns, gerne!

Wir glaubten ja auch daran, als wir uns aufmachten ins sogenannte Hearing.
Dort, so war uns zugesichert worden, könnten alle Fragen gestellt werden.
Hr. Wolf, Hr Kaiser der Anlagenerbauer und Hr. Haupt der Betreiber, würden uns dort zur Verfügung stehen.
Man würde versuchen uns aufzuklären, Ängste auszuräumen.
Doch dieses Hearing gestaltete sich dann zu einer Massenveranstaltung.
Ein Journalist der FA war ebenso anwesend, wie mehrere Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinde.
Fragen wurden erst aufgeschrieben und dann geordnet beantwortet.
Manche Fragen wurden gar nicht beantwortet, andere erst gar nicht zu gelassen.
Unter einem klärenden Gespräch stellt man sich gemeinhin etwas anderes vor. 

Aber wir haben weiter gemacht.
 
Haben versucht, Sie liebe Kissinger auf der Infoveranstaltung zu informieren.
 
Das im anschließenden Frageblock, zum Teil sehr hitzige Wortgefechte entstanden, liegt nicht an unserer Arbeit.
Auch nicht, dass unbequeme Fragen gestellt wurden.
Man sollte den Kissinger Bürgern schon ein bisschen mehr selbstständiges Denken zutrauen. 
Die brauchen nicht ein paar Querulanten, die ihnen die Fragen einflüstern.

Dass es bei der Infoveranstaltung zu einer etwas unangenehmen Situation für beide Seiten kam, lag nicht daran, dass die BI 2 Hr. Wolf bloß stellen wollte.
Es war nicht bekannt, ob er überhaupt kommt.
Sinn der Veranstaltung war ausschließlich, die Bürger über die gehaltenen Vorträge zu informieren und anschließend Fragen der Bürger zu beantworten.
Wir hatten von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Frageblock einzig dazu gedacht ist.
Hierauf wurde Hr. Wolf, als er die Bühne betrat nochmals hingewiesen.
Nachdem Hr. Wolf die ihm gestellte Frage nicht beantwortete, sondern einen Vortrag begann und  die Vorgabe nicht akzeptierte, schritten Vertreter der BI 2 ein.
Dazu sei gesagt, wir hörten von Hr. Wolf unserseits bei diversen Gelegenheiten, dass er das Wort führe, er der Chef sei.
Nun, hier waren nun mal die BI 2 Vertreter die Wortführer.
Und Regel hier war, es werden nur Fragen beantwortet.

Einige der anwesenden Bürger waren so aufgebracht, dass der Hr. Bürgermeister regelrecht  in die Ecke gedrängt wurde.
Hr. Häusler schritt daraufhin ein und machte deutlich, dass hier niemand an den Pranger gestellt wird.
Dass diese Veranstaltung nur einem Zweck dient, nämlich über die Gefahren aufzuklären, Fragen zu beantworten und das Krematorium zu verhindern.

Gerne gemeinsam!

Kamen doch schon Mitglieder aus dem Gemeinderat auf uns zu und offenbarten, dass sie es nachträglich bereuen würden, dass es nicht richtig war, 1600 Menschen zu übergehen, dass man darauf hätte eingehen müssen, sie ernst nehmen. Auch dass man sich besser informieren hätte können.

Stattdessen wurde uns offenbart, dass 1600 Unterschriften doch nichts wären, die hätte man in  zwei Wochen beisammen.
 
Wir können nur appelieren, dass man endlich zu seinen Bürgern steht, sich selber vielleicht auch eingesteht, dass es eben nicht bloß ein paar Menschen sind.
 
Dass Fehler begangen worden sind im Umgang mit beiden Bürgerinitiativen.
 
Aber so ein Eingständnis geht wohl ungleich schwerer von den Lippen, als :
"die Bi hat gesagt, die haben getan und dann haben die doch glatt noch..."
 
Wir sind keine Öko-Spinner, oder politische Querulanten.
Wir sind Mütter und Väter.
 
Ich denke keiner von uns und am allerwenigsten unsere Kinder haben etwas von einem Streit.
Das Wort Krieg fiel sogar schon.
 
Ich habe kein persönliches Problem mit Menschen, die voll hinter dem Krematorium stehen. 
Ich werde deswegen mit niemanden zu streiten anfangen, diskutieren ja, bis zu einem gewissen Punkt.
 
Jedem seine Meinung.
Aber mir eben auch.
 
Und ich werde weiterhin gegen das Krematorium sein,
ich werde weiterhin hier über unsere Arbeit berichten,
ich werde weiterhin Kommentare (die Regeln für diese habe ich schon mehrfach erläutert) zulassen.
 
Auch die Lauten, Kritischen, Unbequemen.

Aber es steht  jedem Befürworter frei, hier ebenfalls zu kommentieren.
Bisher haben dies nur wenige genutzt.
Vielleicht, weil es dafür nicht soviele Argumente gibt.
Vielleicht, weil sich manche nicht trauen.
Aber auch den Befürwortern gestehe ich den Schutz zu, Kommentare die zu weit gehen, zu entfernen.
Dies war ursprünglich als reine Diskussionsplattform gedacht.
Eine Diskussion beinhaltet immer beide Seiten.


kissinger krematorium bürgerinitiative 2 bi 2 kissinger sagen nein  kaiser haupt

Dienstag, 25. Januar 2011

Infoveranstaltung 24.01.2011



Der Aufforderung unseres  Bürgermeister Herrn Wolf, er möchte nichts von der gestrigen Infoveranstaltung im Internet  veröffentlicht sehen, kommen wir hiermit nach.

Edit: Ich muß hier richtig stellen, mit "sehen", waren die Videoaufzeichnungen gemeint, dass habe ich mißverständlich ausgedrückt. Eine Zusammenfassung des gestrigen Abends ist in Arbeit, wird aber wegen der Fülle noch ein bis zwei Tage dauern.
Ich entschuldige mich, falls meine Formulierung als "verdrehend" aufgefasst wurde, dies war nicht beabsichtigt.

Wir möchten uns jedoch an dieser Stelle bedanken, 
dass Ihr Kissinger so zahlreich zu unserer Veranstaltung erschienen seid!

Persönlich möchte ich aber ein Statement abgeben.
.
Bei dem Hearing am 07.12.2010 in der Gemeinde, habe ich nie und zu keinem Zeitpunkt zugegeben, hier auf diesem Blog irgendetwas falsch oder verdreht wiedergegeben zu haben.

Es handelt sich bei diesem Vorwurf um den offenen Brief, den ich hier veröffentlicht hatte.

Ich habe damals dargelegt, dass alles was ich in diesem Brief geschrieben hatte, auf den Angaben eines betroffenen Bürgers gründete.

Ich habe mich lediglich dafür entschuldigt, falls ein Gemeinderatsmitglied oder Hr. Wolf sich in Ihren Gefühlen verletzt fühlten, da ich klare Worte benützt hatte.

Ich habe mich bereit erklärt, diesen Brief zu entfernen und habe dies am selben Abend auch getan.

Ich werde aber die Leserbriefe, als auch die Kommentare der Leser dieses Blogs nicht löschen, solange sie die Regeln der Umgangsformen einhalten.

Denn ich verstehe diesen Blog als "Klagemauer" für die Bürger. 
Hier soll und darf auch weiterhin jeder seinen Unmut kundtun, wenn der ein oder andere dies lieber anonym macht, so habe ich darauf keinen Einfluss.

Meine Beiträge sind immer als Beiträge der BI 2 gekennzeichnet.

Das Recht der freien Meinungsäußerung ist ein Grundrecht.


Herr Wolf erklärte damals, er selbst habe keinen Bürger angerufen wegen eines Leserbriefes.  

Jedoch wurde seitens  der Gemeinde von Hr. Geiger eingeräumt, dass man bei dem ersten Gespräch mit  dem besagten Bürger (welches der Auslöser für meinen Brief war), wohl etwas hart formuliert hatte.

Ich denke nicht, dass Hr. Geiger ohne Authorisierung handelt.

Ich habe meinerseits mehrfach in diesem Gespräch dazu aufgefordert, endlich auf die Bürger und ihren Unmut zu reagieren. 
Sei es in der Zeitung, oder auf der Webseite der Gemeinde.

Bis jetzt habe ich eine solche Reaktion vermisst.


Und persönlich möchte ich noch etwas anmerken:

Ich finde es sehr interessant und aussagekräftig, dass scheinbar das größte Problem das Hr. Wolf in dieser ganzen Angelegenheit hat, dieser Blog ist.
Nicht, was das Krematorium für Ängste bei seinen Bürgern auslöst.
Nicht die Wut die seine Bürger empfinden, über die Vorgehensweise.
Einzig, wie er sich in der virtuellen Welt dargestellt sieht scheint ihm wichtig,
nicht wie er in der realen Welt, von seinen Bürgern wahrgenommen wird.


 
Offensichtlich wird dieser Blog als "Majestätsbeleidigung" empfunden.
 Nur wir haben keinen König, sondern einen gewählten Volksvertreter.

Dieser Blog ist der Spiegel, den ihm seine Bürger vors Gesicht halten.

Und abschließend möchte ich  etwas von der Infoveranstaltung wiederholen, nämlich ein wie ich finde sehr schönes Zitat, das Frau Zielauf nannte:




Kissing Krematorium Verbrennungsanlage Kissinger Bürgerinitiative sagen nein blog

Montag, 24. Januar 2011

Kurz gefragt...

...ausgehend davon, 
dass 1600 Unterschriften, 
sprich Menschen, 
nur als eine einzige Stimme gewertet wurden.

Wie sieht es dann aus, wenn diese 1600 WÄHLER nur einen aus ihren Reihen zur nächsten Wahl schicken?

 Das dürfte die sich zur Wahlstellenden ja nicht stören.
Wäre schließlich nur konsequent.



Und natürlich die 1000 mehr, bei denen es auch egal wäre...
(nachzulesen  unter Zeitungsartikel, siehe 22.05.2010)

 

Nicht vergessen:
heute 19h beim "Grundler"

 

Mittwoch, 19. Januar 2011

Montag, 10. Januar 2011

Es gibt zwei neue Zeitungsartikel, und auch Leserbriefe, siehe Tabs.

Samstag, 8. Januar 2011

Infoveranstaltung


Neuigkeiten zum Krematorium





Nachdem sich viele von Ihnen mit Ihrer Unterschrift gegen den Bau eines Krematoriums in Kissing ausgesprochen haben, möchten wir Sie nun über die aktuellen Geschehnisse informieren und Sie einladen aktiv mitzuwirken.

Das Treffen am 07.12.2010 im Rathaus zwischen den Kontrahenten des Krematoriums und dem Anlagenbauer Herrn Kaiser, dem Betreiber Herrn Haupt, Herrn Wolf und weiteren Vertretern der Gemeinde Kissing konnte uns nicht davon überzeugen, dass wir durch den künftigen Betrieb keinen gesundheitsschädlichen  Emissionen ausgesetzt werden.

Über die aktuellen Geschehnisse auch im Hinblick auf das abgelehnte Verfahren eines Bürgerentscheids möchten wir Sie zu unserer Infoveranstaltung einladen:

am 24.01.2011 um 19:00 Uhr
beim Landgasthof „Alt-Kissing“ Bahnhofstr. 32

Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen. Sollten Sie Fragen haben oder sich vorab informieren wollen, besuchen Sie bitte auch unsere  Homepage.
Mit freundlichen Grüßen



Bürgerinitiative 2
Kerstin Gröbmüller, Gerd J. Häusler, Susanne Reisert

Samstag, 18. Dezember 2010

Wir haben jetzt auch eine offizielle Homepage, auf der wir alle Fakten zusammengetragen haben und auf der wir über Neuigkeiten und Ationen informieren. Dieser blog soll aber weiterhin bestehen bleiben und Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Meinung zu äußern.

http://www.kissinger-sagen-nein.de/

Freitag, 17. Dezember 2010

;)

Heute wurde das Wort des Jahres gekürt:

Wutbürger

Zitat:
Die Wortschöpfung "Wutbürger" stehe für die Empörung in der Bevölkerung, "dass politische Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden". Die Bürger verlangten über ihr Wahlrecht hinaus ein Mitspracherecht bei gesellschaftlich und politisch relevanten Projekten, begründete die Jury ihre Wahl.




Hach ja...

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Frau Zielauf hat eine Chronologie über die Pläne zum Bau des Krematorium zusammengestellt. 
Oben in der grünen Tableiste auf dieser Seite finden Sie diese, zum nachlesen.


Unter Zeitungsartikel wurden zwei neue Bericht aus dem Frankfurter Raum, aus dem auch der Anlagen-Erbauer Herr Kaiser kommt, eingestellt.

Momentan organisieren wir eine Infoveranstaltung, und sprechen nun mit Fachleuten, die dort dann Ihre Fragen mit fundiertem Wissen beantworten werden.

Termin und Ort werden rechtzeitig auf diesem Blog und in Kissing bekannt gegeben.
Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Unterstüzung!


Montag, 6. Dezember 2010

BR Bayern Regional 17.30h

Der bayerische Rundfunk war heute zu Gast in Kissing.
Zuerst wurde Bürgermeister Wolf zu dem Thema Krematorium befragt, im Anschluß besuchte das BR Team 
Birgit und Hardy Zielauf.

Der Bericht wird um 17.30h in der Sendung Bayern Regional ausgestrahlt.

Freitag, 3. Dezember 2010

Armutszeugnis

Manche Krematoriumsanhänger scheinen sich für nichts zu schade zu sein,
diese Erfahrung durften wir ja bereits bei den ausgelegten Unterschriftslisten machen.
Hier hatten wir nun die Abreißflyer mit unserer Blogadresse an diversen schwarzen Brettern ausgehängt.
Alle weg.
Wird hier "Bush-Politik" betrieben?
Halte das Volk dumm, dann kannst Du machen, was Du willst. ?

Doch diese Art der Befürworter deklassiert sich damit nur selbst und beweist einmal mehr, dass die Toleranz anderen Standpunkten und Meinungen gegenüber, dicht einhergeht mit den intellektuellen Fähigkeiten.


 ___________________________________________



In der gestrigen  Gemeinderatssitzung wurde das Bürgerbegehren erwartungsgemäß abgelehnt.
Die Argumentation war wie immer die Gleiche:

super moderne Anlage mit allen möglichen Auflagen, die der Staat nicht fordert;


Infos kamen in hoher Zahl und frühzeitig;




Nächste Woche werden wir (BI 2 und "ausgewählte" private Gegner) uns mit den "Experten" und Herrn Wolf zusammensetzen, damit uns mal erklärt wird, wie toll das Alles ist und wir endlich verstehen, dass da überhaupt gar keine Gefährdung von ausgeht.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Am letzten Wochenende wurden auf dem Kissinger Weihnachtsmarkt von uns Flyer mit dem Hinweis auf diesen Blog verteilt.
Es freute uns ganz besonders, dass die breite Masse sehr positiv auf diese Möglickeit der Informationsquelle reagiert hat. 
Insbesondere, da dies ja von der gemeindlichen Seite eher stiefmütterlich behandelt wird  und es weiterhin heißt: " Alles ganz toll. Überhaupt keine Gefahren."

Es gab dennoch Kritik, dass wir informieren wollen, seitens unseres Bürgermeisters und einer lokalen Berühmtheit ;)

Doch wir bestehen darauf, dass dies unser und Euer Recht ist und gehen weiterhin gegen die "verordnete" Ignoranz an.

Am morgigen Mittwoch findet im Rosenhof ein Treffen der Grünen statt.
Herr Häusler wird sich dort morgen mal an die Verantwortlichen wenden und nachhaken.
Wie immer ist auch hier jede Unterstützung willkommen!


"Stadtzeitung" - Blickpunkt Kissing, Mering
Mittwoch, 24 November 2010
Seite 6


" Kissing. Die Landkreis Grünen laden alle Interessierten
zu ihrer Kreisversammlung für Mittwoch, 1. Dezember,
um 20 Uhr in das Restaurant Rosenhof, Rosenhofstraße 23,
in Kissing ein. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen
aus dem Kreistag wie die Situation des Dritten Gymnasiums
und Folgen der Laufzeitverlängerung. Die Kreisräte
und der Kreisvorstand stehen für Fragen und Anregungen zur
Verfügung."